Monats-Archive: März 2009

Falsche Wahrnehmung?

Mit Erstaunen lese ich heute die Rheinische Post. Da will die hiesige CDU dem geneigten Leser darstellen, dass nur sie in Voerde gestalterisch antragstellend agiere. Zum Beweis führt sie denn auch alle Sünden auf, die sie unserer Kommune angetan hat, bzw. noch antun will: „aktive Unterstützung von Unternehmen bei Expansion oder Neuansiedlung und damit Schaffung von mehr als Tausend Arbeitsplätzen;“ Gemeint ist hier das städtische „Fantastival“ Babcock-Gelände, welches freundlich gesagt derzeit mehr Geld kostet als geplant, keinen nennenswerten Anstieg an Arbeitsplätzen gebracht und den Haushalt der Stadt Voerde spätestens 2011 wieder in die Haushaltssicherung treiben wird.

„Rahmenbedingungen für die Verlagerung der Friedrichsfelder Sportanlagen und damit zur Ausweisung neuer Baugebiete am Tannenbusch und auf der Heide;“ Noch eine haushalterische Sünde und Folgebelastung sowohl für die Finanzen als auch das ökologische Gleichgewicht : die Abholzung von nahezu 90.000 Quadratmetern Waldfläche, um der sinkenden Anzahl von Mitgliedern das Tennisspielen in einer Halle zu ermöglichen, die weder von einer Vielzahl gewollt noch technisch erforderlich ist. Die inkende Einwohnerzahl Voerdes ist damit sicherlich nicht zu bremsen. Der wahre Grund ist wohl das unrentierliche Babcock-Gelände zu verschachern um dann verkaufbare Grundstücke zu erhalten. Wie viele Arbeitsplätze sind denn tatsächlich dadurch geschaffen worden?

Die Öffnung der bewaldeten Fläche auf dem Babcockgelände, um es unter anderem Hundebesitzern zu ermöglichen, ihre Vierbeiner unangeleint spazieren zu führen;“ kann auch nur eine Partei fordern, die ansonsten anscheinend keine großen Probleme kennt. Es gibt nachweislich zu wenig Flächen für Jugendliche, die, die wir haben wird mit aktiver Unterstützung der CDU möglichst auf Sparflamme gehalten. Hätten die Grünen nicht den Antrag zur Sanierung gestellt, hätte wahrscheinlich hier auch keine Förderung aus dem Konjunkturprogramm II realisiert werden können.

Und schließlich der neueste Angriff auf den Haushalt:“Sanierung des Feuerwehrhauses in Spellen, um die erfolgreiche Arbeit der Voerder Feuerwehr weiter zu unterstützen.“ 800.000 Euro soll ein Neubau eines Geräteschuppens kosten … nur zum Vergleich maximal 300.000 Euro sollen für die Sanierung der Stockumer Schule ausgegeben werden.

Irgendwie komme ich zu dem Gedanken: Keine andere Partei verkauft Voerde so, wie die CDU …

Beispiellos

Weiberwirtschaft

Einen Verein, wie die Weiberwirtschaft darf man nicht so einfach von der Stadtkarte Voerde streichen. Die verrichtete Arbeit ist beispiellos und bedarf höchster Anerkennung. Persönlich habe ich mir ein Bild über die Arbeit dieses Vereins gemacht. Für mich steht außer Frage, dass die dort angebotenen Projekte auf volle Zustimmung bei den Teilnehmern (vor allem Migranten) treffen. Ich denke nicht, dass die Herren Benninghoff und Römer sich vor Ort selbst ein Bild gemacht haben. Ihre Aussagen sind undemokratisch, respektlos, unsozial und unchristlich. Dem Voerder Haupt- und Finanzausschuss kann ich zu seiner Entscheidung nur gratulieren. In Voerde sollte es mehr solcher Vereine geben, die sich so um die Mitmenschen bemühen.

Klaus-Dieter Steinmann Rheinstraße 185 b Voerde

Voerder Grüne sind gut aufgestellt

Holger MrosekAuf ihrer Mitgliederversammlung wählten die Voerder GRÜNEN die Reserveliste für die bevorstehende Kommunalwahl.

Die Liste führt Holger Mrosek an, der als sachkundiger Bürger bereits seit 5 Jahren für die Grünen Mitglied im Jugendhilfe-Ausschuss ist.


Der Sozialwissenschaftler ist bei der Stadt Dinslaken als Sozial- und Jugendhilfeplaner und Projektkoordinator für die Soziale Stadt NRW in Dinslaken tätig. Dabei ist er bestens mit der Voerder Jugend- und Sozialpolitik vertraut, bereits im Jahre 1999 hat er als Projektkoordinator der Universität Duisburg an der Planung und Durchführung der Seniorenbefragung sowie Jugendbefragung der Stadt Voerde mitgearbeitet; seit 10 Jahren leitet er die Budo-Abteilung des TV Voerde. Holger Mrosek ist verheiratet und hat einen 3-jährigen Sohn.gruppe2

Auf Platz 2 und 3 wurden Gaby Rohr und Lissy Füllgraf gewählt. Beide Frauen gehören dem Rat der Stadt Voerde seit mehreren Perioden an, Lissy Füllgraf seit 15 Jahren als Sprecherin der Ratsfraktion. Auf den Plätzen 4-10 sind weiterhin altbewährte und auch neue Namen zu finden. Viele davon bereits seit Jahren als sachkundige BürgerInnen für die Grünen tätig. Mit diesem Mix gehen die GRÜNEN gestärkt in den vor uns liegenden Wahlkampf, betont Lissy Füllgraf.


1.) Holger Mrosek
2.) Gaby Rohr
3.) Lissy Füllgraf
4.) Stefan Meiners
5.) Ingrid Hassmann
6.) Michael Klenner
7.) Andrea Soppe
8.) Jens Hinz
9.) Margret Wetzel
10.)Klaus-Dieter Steinmann
11.)Monika Dierks

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Die Natur als Künstlerin …

Kulturtipp:

Die Natur als Künstlerin auf Zeche Zollverein …
Auszug: NRZ v. 19. 03. 09 Beitrag von Bertram Müller

Selbst die schönsten Steine gelten nicht als Kunst, weil sie nicht von Menschenhand geschaffen sind. Dennoch wird man ihnen lediglich den Kunstcharakter, nicht aber die Schönheit absprechen.
In den Räumen der einstigen Kohlenwäsche auf der Essener Zeche Zollverein ist zurzeit eine Sammlung vermeintlicher Kunstwerke zu entdecken … darunter ein Eisen-Nickel-Meteroit, der vor mehr als 4500 Millionen Jahren entstand und vor 30.000 Jahren aus unserem Sonnensystem auf die Erde stürzte …
„Living Stones. Die Natur als Künstlerin“
Die Ausstellung in der Zeche Zollverein richtet sich kaum an den Verstand, sondern fast ausschließlich an die Sinne, an einem Ort, an dem Gestein einst ziemlich nüchtern betrachtet wurde.

Info Ausstellung „Living Stones“ bis 28. Juni 2009 im Ruhr-Museum, Zollverein A 14, Gelsenkirchener Str. 181, Essen; täglich von 10 – 18 Uhr; Eintritt: 5 EURO, ermäßigt 3 EURO

Abschaffung der Jagdsteuer

Remmel: Dreiste Jagd auf Steuer der Kommunen

Zur Ankündigung der CDU, die Jagdsteuer abschaffen zu wollen, erklärt Johannes Remmel MdL, umweltpolitischer Sprecher:

„Das Land NRW befindet sich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit seinem Bestehen. Aber eigene Maßnahmen des Landes NRW zur Bekämpfung der Krise sucht man vergebens.

Die CDU-Fraktion hat derzeit offensichtlich Wichtigeres zu tun, nämlich die Jagdsteuer abzuschaffen. Selten kam Klientelpolitik dreister daher. Während die Menschen um ihre Arbeitsplätze bangen, bekommt die oft besser betuchte JägerInnenschaft Steuergeschenke von CDU und FDP.

Bezahlen müssen diese Steuergeschenke selbstverständlich andere: Die Kreise in NRW müssen selbst schauen, wie sie die durch die Abschaffung der Jagdsteuer verursachten Einnahmeausfälle in jeweils sechsstelliger Höhe auffangen. Eine weitere Variante der Ideologie „Privat vor Staat“ und eine Fortsetzung des Raubzugs der Landesregierung durch die Kommunen. Statt sie zu Steuergeschenken zu zwingen, sollte die Landesregierung es wie bisher den Kreisen überlassen, ob und in welcher Höhe sie Jagdsteuer erheben.“

Krimi-Hörspiel erklärt Kindern polit. Begriffe

Tipp
„Krimi-Hörspiel erklärt Kindern politische Begriffe“
(RP vom 24. 03. 09)
Hamburg. Hamburgs Bürgerschaft will mit einem bundesweit einmaligen Projekt Kinder und Jugendliche für Politik begeistern.
Ab sofort sei ein Hörspiel erhältlich, das unter anderem die Arbeit des Landesparlaments und dessen Ausschüsse vor dem Hintergrund einer Detektivgeschichte kindgerecht erkläre …
Mit dem Hörspiel „Die Alster-Detektive: Giftige Lieferung“ sollen Kindern und Jugendlichen von 9 bis 13 Jahren „spielerisch politische Wissensbausteine“ vermittelt werden.
… Insgesamt ist eine Startauflage von 22.000 CDs produziert worden, die unentgeltlich an Kinder und Jugendliche verteilt wird.
www.alster-detektive.de

Ich habe die website angesehen; sie ist wirklich empfehlenswert.

TV-Tipp

Donnerstags NDR 22.30 Uhr:

Satiremagazin „extra 3“ mit Tobias Schlegl;

beinhaltet auch meist einen neuen, auf aktuelle
polit. Geschehnisse gemünzten Song, mit be-
kannter Melodie.
Die neu-erfundenen Texte sind „ganz nah am Volk“.

Entschuldigung wg. der Wortwahl des nachfolg.
Beispiel-Titels, den ich persönlich ja nicht zu ver-
antworten habe –
Beispiel: „Gieriges Schwein“ in Sachen Zumwinkel
nach der Melodie „Griechischer Wein“

Mal sehen, was diese Woche Sache ist!

PS. Eine CD der bestehenden Polit-Charts steht leider
aus rechtlichen Gründen nicht zur Verfügung.
Ich habe nachgefragt. Also, einfach mal gucken …

Unterstützung für die Stockumer Schule

Es muss ja nicht immer der „große Scheck über 20 Euro“ sein, den man laut klappernd denen zukommen läßt, die unsere Unterstützung brauchen. In diesem Sinne haben wir der Stockumer Schule einen (gebrauchten) PC, incl. TFT-Monitor zukommen lassen, damit schon mal der erste der alten Rechner endlich in den wohlverdienten Ruhestand geschickt werden kann. Wir hoffen, dass einige -vielleicht ja sogar mehrere- unserem Beispiel folgen und einfach mal helfen statt nur darüber zu debattieren (…)

Wie ernst nimmt unser Bürgermeister die Feinstaubproblematik?

Nach über einem Monat! und nur auf Rückfrage der Fraktion der Grünen kommt jetzt eine Reaktion in Sachen Feinstaub aus dem Voerder Rathaus. Die Grünen hatten analog zu Dinslaken in einem Schreiben an den Bürgermeister auf die Problematik des Feinstaubs auch in Voerde aufmerksam gemacht.


Da Voerde im gleichen Beurteilungsgebiet wie Dinslaken liegt, wurde der Bürgermeister aufgefordert, bei der Bezirksregierung ebenso auf die Erstellung eines Emissionskatasters zu drängen. Jetzt liegt ein Gesprächstermin in der Verwaltung vor. Vorab sind schon mal Broschüren beim letzten Planungs-u. Umwelt-Ausschuss „Bäume und Pflanzen lassen Städte atmen“ Schwerpunkt – Feinstaub vom Forum DIE GRÜNE STADT verteilt worden. Dazu kann man nur bemerken: lasst Bäume und Pflanzen in Voerde atmen! Am Besten geeignet sind dafür die 9ha Wald auf dem ehemaligen Babcockgelände, die zur Abholzung vorgesehen sind .

Pseudo Wahlkampf

Es ist schon seltsam zu lesen, wie die FDP jetzt versucht Wahlkampf zu machen, und doch auch irgendwie immer verlässlich gleich. Statt Inhalte zu bringen, nach vorne zu schauen und die wirklich wichtigen Fragen für die Stadt Voerde zu bearbeiten, scheint die gesamte Energie derzeit in Leserbriefschreiben gegen die WgV gesteckt zu werden. Na wenn das so weitergeht kanns ja noch rihtig lustig werden. Ich denke, wir GRÜNE werden uns auf dieses Niveau allerdings auf von einer FDP nicht herunterzerren lassen.