Monats-Archive: April 2009

Warum Internetsperren nicht das rechte Mittel gegen Mißbrauch sind

Die Grünen stehen für eine Welt, in der nicht mit plakativen Mitteln um den Aufbau einer Zensur-Infrastruktur geworben wird, sondern in der aktiv gegen den Mißbrauch von Menschen gehandelt wird.

Daher freue ich mich besonders, Euch ein Interview der Grünen auf Bundesebene mit dem Vorstand von MOGIS (Mißbrauch-Opfer Gegen Internet-Sperren) verlinken zu können:

Klick!

Das süße Gift Sponsoring …

Auszug NRZ vom 18. 04. 09 (Jens Dirksen):
„… das Problem des Kultur-Sponsorings liegt nicht so sehr in der drohenden Einmischung von Sponsoren, sondern in der grundsätzlichen Abhängigkeit, die für Kultureinrichtungen aus dem Sponsoring entsteht. Das süße Gift des spendierten Geldes wirkt nämlich nicht so sehr, solange es fließt – sondern vor allem dann, wenn es von einem Tag auf den anderen entzogen wird.

In den kommenden Monaten könnte … sichtbar werden, wo Kultureinrichtungen sponsoringsüchtig geworden sind – wir dürfen uns darauf gefasst machen, dass es weniger spektakuläre Sonderausstellungen in den Museen gibt, weniger aufsehenerregende Konzerte, … Festivals und ein bisschen weniger Kulturhauptstadt-Programm.

… Das großzügige Einspringen von Sponsoren hat es allerorten allzu leicht gemacht, die öffentliche Hand, die Kommunen … aus der Pflicht zu entlassen, Kultur zu finanzieren.
Wenn es stimmt, dass Kultur kein Luxus, sondern ein Lebensmittel ist, dann bleibt es unabdingbar eine staatliche Aufgabe, genügend Geld für die kulturelle Grundversorgung bereitzustellen.
Und es ist auch Sinn und Zweck der Politik, das zu organisieren.

Flyer ist auf dem Weg

Puh, heute haben wir endlich den Flyer in seiner Rohform fertig gestellt. Wir sind schon gespannt, wie er fertig aussehen wird!

Umweltbewusste Sportvereine in NRW gesucht …

09.04.2009 | 15:06 Uhr (Artikel RP 09. 04. 09, bzw. „Ad hoc news“)

Duisburg (ddp-nrw). In NRW werden umweltbewusste Sportvereine gesucht. Alle Vereine, die eine Sportanlage nutzen oder über eine eigene verfügen, können an dem Landeswettbewerb «Der energie- und umweltbewusste Sportverein» teilnehmen, wie der Landessportbund Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in Duisburg mitteilte. Prämiert werden energie- und umweltbewusstes Verhalten der Sportler sowie Maßnahmen des Vereins zur Energie- und Ressourceneinsparung.

Vereinsinitiativen zum Umweltschutz im Sport sind den Angaben zufolge ebenfalls gefragt. Ingesamt werden Geld- und Sachpreise im Wert 37 000 Euro vergeben. Einsendeschluss ist der 31. Juli. Die Preisverleihung soll im Herbst stattfinden.


(wir-im-sport.de)

ddp/kvg/mwa

Url zum Artikel: http://www.ad-hoc-news.de/umweltbewusste-sportvereine-in-nrw-gesucht–/de/Politik/20174229

LSB-Fotowettbewerb: Die marode Sportstätte

RP vom 11. 04. 09

Kreis Wesel. Mit einem ungewöhnlichen Wettbewerb will sich der Landessportbund (LSB) ein Bild vom Zustand der Sportstätten in Nordrhein-Westfalen machen.
Gesucht werden Fotos von dringend sanierungsbedürftigen Sportstätten.
Wasser in der Halle, unbespielbare Außenplätze, verrottete Tribünen oder nicht mehr benutzbare Umkleidekabinen?
Mit einem druckfähigen Foto (300 dpi) im jpg-Format kann sogar gewonnen werden. Drei Siegerfotos werden in der LSB-Zeitung „Wir im Sport“ veröffentlicht, zudem erhalten die Gewinner – auch als Anreiz für Vereine und Mannschaften – aus dem Sportshop des LSB jeweils 15 Trainingsanzüge beflockt mit dem Vereinsnamen.

Einsendeschluss ist der 30. April, Fotos an:
Theo.Duettmann@lsb-nrw.de

– weitere Informationen unter
www.lsb-sportshop.de

Abwrackprämie

Eigentlich sitze ich jetzt hier und will etwas über die Abwrackprämie schreiben, gerade heute hat mich wieder jemand darauf angesprochen, wie ich denn als GRÜNER zu der Abwrackprämie stünde. Er hat natürlich auf die Antwort nicht wirklich gewartet. Und ich hätte ihm so viel erzählen können, zum Beispiel, dass ich das schade finde, dass es für den Ausbau von U3 Mittel kaum Geld vorhanden ist, dass wir immer noch Kindergartenbeiträge bezahlen müssen, dass es an den Grundschulen schon fast an Köperverletzung grenzt wie unsere Kinder in völlig maroden Klassenräumen zusammengepfercht werden. Nebenbei – war schon mal jemand auf Grundschultoiletten? Den Geruch bekommt man lange nicht mehr aus der Nase! – Leider gibt es dafür mal nicht eben 4 Milliarden mehr … jaja … des Deutschen liebstes Kind ist in Nöten, und die haben eben nicht zwei Beine, sonder 4 Räder …. unter die kommen Sie dann auch gelegentlich, aber … für eine vernünftige Schulwegesicherung haben wir ja auch kein Geld.

Im Grunde kann man gegen eine Abwrackprämie ja auch nichts haben … alte Stinker, meist ohne Kat dafür aber mit jeder Menge Durst gehen jetzt aus dem Verkehr. Das ist ökologisch sinnvoll, und wenn Autohäuser dadurch Arbeitsplätze sichern können, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Darf man das als GRÜNER aber so sagen? Was denken dann die Leser? Und da fällt mir auf, ich kenne unsere Leser kaum. Wir haben (noch) kein Interaktionstool eingebaut, dass kommt aber in den nächsten Tagen. Ich weiß also gar nicht, wer das hier liest und was er oder sie denn hier lesen möchte. Deshalb meine Bitte: Was sagen Leser der GRÜNEN Seite zur Abwrackprämie? Bitte schreiben Sie mir eine email an h.mrosek@gruene-voerde.de. Ich würde die Antworten dann gerne hier auf die Seite stellen.

Überhaupt würde ich mich über Lob und Kritik zur Seite, den Artikeln, etc. rund um dem neuen Internetauftritt freuen! Was fehlt, was ist zuviel und was sollte ganz anders gemacht werden. Aber gerne auch was ist richtig gut?

Also, werdet aktiv und gestaltet unsere Seiten mit! Mit Euch wird´s was!

Kulturtipps

Buchhandlung Daniel & Haibach
Mittwoch, den 22. April 2009 um 20.00 Uhr:
Oliver Steller (Rezitator und Musiker)
mit seinem Heine-Programm:
„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht …“
Eintrittspreis: 12 €
(sehr empfehlenswert)

Stadt Voerde
Aula im Gymnasium Voerde, Am Hallenbad
Konzert Julia Neigel – Akustik-Tour
Sonntag, den 17. Mai 2009 um 19.00 Uhr
Eintrittspreis: Vorverkauf 20 € / 17 € erm.
Abendkasse 22 € / 19 € erm.

weitere Kulturveranstaltungen der Stadt Voerde
unter www.voerde.de/kulturprogramm/

Wo bleiben die Milliarden?

Die Voerder Grünen sind fassungslos angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich „Bankenrettung“.

Es werden Milliarden von Steuergeldern hergegeben, um Banken vor dem „Absturz“ zu bewahren, die durch immer undurchschaubarere Handlungen genau diesen herbei geführt haben.

Und jetzt kann man der Süddeutschen Zeitung entnehmen, wie effektiv kontrolliert wird, dass unser aller Steuergeld auch sinnvoll und mit Verantwortung verwendet wird: Gar nicht.

Lediglich ein kleiner Kreis von Parlamentarieren, ausgerechnet unter Führung der CSU erhält Einblick – unter dem Deckmantel absoluter Verschwiegenheit.

In einem demokratischen Staat ist eine solche Gehimenistuerei nicht zu akzeptieren. Und schon gar nicht, wenn es um unser Geld geht, dass hier mehr oder weniger wirkungslos zum Fenster hinaus geworfen wird. Während unsere Kinder in maroden Schulen sitzen und deren Eltern versuchen, mit Hartz IV-Regelleistungen irgendwie über die Runden zu kommen.

Zweifel an der Wirksamkeit der Internetsperren

Es wäre müßig hier all die Quellen anzugeben, die sich kritisch mit den Internet-Sperr (oder Zensur?) – Plänen unserer Bundesregierung auseinander setzen. Der geneigte Leser findet bei Fefe, Heise und auf vielen anderen kritischen Websites mehr als genug Material.

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle auf eine sehr gute Stellungnahme unseres grünen Kollegen Volker Beck hinweisen, der sich ausführtlich Gedanken zu dem Thema der Wirksamkeit gemacht hat:

Voerde bald demontiert?

Folgenden Artikel finden wir in der NRZ:

Unruhige Abende am Pakulat-Park

Anwohner des Helmut-Pakulat-Parks in Voerde fühlen sich seit einiger Zeit von Jugendlichen gestört, die sich vor Einbruch der Dunkelheit an einer halbrunden Steinmauer treffen.

Voerde. Wenn es Abend wird, ist es mit der Ruhe vorbei: Anwohner des Helmut-Pakulat-Parks fühlen sich seit einiger Zeit von Jugendlichen gestört, die sich vor Einbruch der Dunkelheit an einer halbrunden Steinmauer treffen. Im Planungs- und Umweltausschuss berichtete Beigeordneter Wilfried Limke von Beschwerden über Lärm, Sachbeschädigungen, Müllablagerungen und betrunkene Jugendliche, die ihr „Geschäft” in den Gärten der Anwohner erledigen.

Ordnungsamtsleiter Henning Kapp erläuterte, dass bereits seit zwei Jahren versucht werde, des Problems gemeinsam mit der Polizei Herr zu werden. In seltenen Fällen habe man auf Jugendliche einwirken können, „aber unser Instrumentarium ist langsam ausgereizt”.

Gegen die Stimme der Grünen beschlossen die Ausschussmitglieder, dass die Granitmauer zunächst abgebaut und gelagert wird. Die Situation soll weiter beobachtet und die Mauer später eventuell bei Bedarf an einem anderen Ort im Park wieder aufgebaut werden. Außerdem befasst sich der Jugendhilfeausschuss demnächst mit dem Problem. –dom–

Und wieder mal wird einfach alles abgerissen … erinnern wir uns an die Skateranlage ? Wieder wird demontiert (…) Was müssen wir denn noch abbauen um zu merken, wie wichtig Jugendarbeit in Voerde ist? Aber erinnern wir uns: Wir haben leider nur Geld für Tennisplätze, Brachflächen und weitere Lustigkeiten der Verwaltungsspitze. Es wird dringend Zeit, dass der Wind sich dreht!