Monats-Archive: Mai 2009

Einladung zum Laufen

hubert_kueck_01Liebe Freundinnen und Freunde,
Laufen macht Spaß! Laufen wir gemeinsam!
Die GRÜNEN im Kreis Wesel werden zum Kommunalwahlkampf wieder eine Laufgruppe gründen und an verschiedenen Volksläufen im Kreisgebiet teilnehmen.
Gemeinsam mit unserem GRÜNEN Landratskandidaten Hubert Kück werden wir mit „Neuer Energie“ unsere Ziele für den Kreis Wesel und unseren Kandidaten bekannt machen. Ich möchte euch motivieren, die Laufschuhe zu schnappen, das einheitliche GRÜNE T-Shirt mit der Aufschrift „Mit neuer Energie“ – „Hubert Kück, Landratskandidat, Logo“, anzuziehen und an den Start zu gehen. Es kommt nicht darauf an, eine bestimmte Wettkampfzeit zu erreichen. Wir wollen uns einfach als Gruppe präsentieren und Spaß haben!

Hier gehts zur Einladung

Teure Machtspiele

Sollte es, wie die FDP im NRW-Landtag sich erhofft, bei einem seperaten Wahltermin für die Kommunalwahl bleiben, so ist das ein teures Vergnügen – für den Steuerzahler.

Allgemein darf angenommen werden, dass ein einzelner Wahltermin der FDP mehr nutzt, als eine Zusammenfassung mit der Bundestagswahl.

Dieses Machtspiel kostet

allein in Voerde 16.650 Euro Steuergelder

(nicht berücksichtigt würden Freizeitausgleich (Überstunden) der Stadtbediensteten und die Tatsache, dass das Personal während dessen anderen Tätigkeiten nachgehen könnte)

Für den Kreis Wesel beläuft sich die Gesamtsumme dann auf

232.691,85 Euro

Danke, liebe FDP, dass Ihr so besonnen mit dem Geld der Steuerzahler umzugehen wisst. Insbesondere in einer Zeit weltweit schwächelnder Wirtschaften. Aber so kennt man es ja…

Wer möchte, findet in meinem privaten Blog noch ein paar Details: Klick!

Faszination Berlin

Mir wurde das Angebot unterbreitet an einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin teilzunehmen.
Berlin.
Das hat was, es ist toll, du kennst es aus dem Fernsehen. Kreuzberg, Neuer Bahnhof, Reichstag, Tempelhof, Kurfürstendamm, Kranzler, Siegessäule, Schloss Bellevue und das Brandenburger Tor.
Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen. In dieser Stadt pulsiert das Leben.
Da must du hin, dachte ich mir und nahm das Angebot umgehend an.

Erster Tag

Bevor der Wecker klingelte war ich schon wach. Hey, heute fährst „Du“ nach Berlin.
Berlin, Berlin „Ich fahre nach Berlin“.
Überpünktlich war ich am Bahnhof. Ja nicht den Zug verpassen. Ich stieg ein, der Zug fuhr los.
Ohne Probleme und pünktlich rollte der Zug im neuen Bahnhof ein, ich nahm meinen Koffer, stieg aus und boah, ein gigantisches Bauwerk. Im „Original“ einfach geil.
Am Bahnsteig erwartete uns, insgesamt 47 Personen, Gerd.

Gerd Callenius, Historiker beim Bundespresseamt und für die Tage in Berlin unser Begleiter und Ansprechpartner.
Gemeinsam gingen wir zum Busbahnhof wo Bernd auf uns wartete. Bernd ist Busfahrer und auch er ist für uns abgestellt. Als alle Koffer im Busbauch verstaut und wir eingestiegen waren ging „Er“ endlich los. Der „Urlaub“ in Berlin.

Urlaub? Keine Spur.
Während der Fahrt begrüßte uns Gerd recht herzlich und gab in Stichworten den Ablauf der nächsten Tage für uns bekannt.
Die erste Fahrt endete nicht zu einchecken am Hotel, nein. Wir fuhren zum „BMELV“.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Dr. Schmidt zeigte uns bei einer Präsentation den Aufbau des Ministeriums und hielt einen Vortrag über Genmanipulation. Speziell über den Mais, der in letzter Zeit auch bei den Medien im Vordergrund stand. Anschließend begann eine Diskussions- und Fragestunde.
War sehr interessant und lehrreich.
Wir besuchten dann noch das neugebaute Mahnmal im Zentrum. Es besteht aus schwarzen, rechteckigen Steinen der verschiedensten Größen und man kann kreuz und quer hindurchlaufen. Siehe auch Foto.
Dann ging es ab Richtung Kreuzberg wo sich unser Hotel befand. Wir checkten dort ein und mit einem gemeinsamen Abendessen in „Veli´s Restaurant“ endete der erste Tag in Berlin.
Die ersten Eindrücke waren schon sehr imposant. Aber was wir in den nächsten Tagen zu hören und zu sehen bekamen……….. später.

berlin1

Chancen in der Energiepolitik nicht genutzt

Eine vernichtende Bilanz schwarz-gelber Energiepolitik muss ein Jahr vor der Landtagswahl gezogen werden. NRW ist das Energieverschwendungsland Nr. 1 in Deutschland. Obwohl bis zu 95% der 8,3 Millionen Wohnungen energetisch nachgerüstet werden müssten, beträgt die Sanierungsrate nur 1%. Schlechte Kreditpolitik der KfW-Bank ist dafür verantwortlich. Auch bei der Kraft-Wärme-Kopplung der Kohlekraftwerke läßt NRW viel Potenzial ungenutzt. Obwohl die dezentralen Kraftwerke mit hohem Wirkungsgrad gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, beträgt die Quote im Land nur 1%. Um das Ruhrgebiet herum werden Kraftwerke gebaut, die 60% ihrer Energie in die Wolken jagen. Und im Revier wird mit russischem Erdgas geheizt.

Internet-Sperren: An Populismus kaum zu überbieten

Volker Beck von den Grünen weist in einem interessanten Artikel auf heise.de darauf hin, dass die geplanten Internet-Sperren nicht nur wirkungslos sind, sondern vielmehr gefährlich:

Heise-Artikel

Wer sich in einer Petition gengen die Zensur des Internets in geheimer Art durch das BKA aussprechen will, kann das in einer Online-Petition beim Bundestag machen:

Online-Petition