Atomenergie: Die Mär von der schwindenden Energie

Der Spiegel, sicherlich nicht in Gefahr, als „Grünes Kampfblatt“ zu gelten, hat sich heute erneut der Stromlüge angenommen:

Beim Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg warnten die großen Energieversorger, dass Strom in Deutschland knapp würde. Von großflächigen Stromausfällen und einer schwindenden Versorgungssicherheit war die Rede.

Wenig überraschend ist das Gegenteil der Fall: Nach wie vor exportiert Deutschland große Mengen seinen Stroms ins Ausland. In 2011 immerhin 6000 Gigawattstunden. Das ist deutlich weniger als 2010 – aber weit mehr als genug um zu zeigen: Die Abschaltung von Atomkraftwerken gefährdet die Stromversorgung nicht.

Was sie gefährdet ist dagegen der fehlende Ausbau und die nicht stattfindende Modernisierung. Eigentlich logisch: Das ist erst mal teuer und rentiert sich nicht so schnell wie ein Großkraftwerk mit langer Laufzeit.

Und vielleicht sollte man in Zukunft nicht mehr so einfach die Mär vom fehlenden Strom schlucken. Sondern die Vertreter der Energie-Lobby mal fragen, warum das viel gepriesene „Smart Grid“ eigentlich noch immer auf sich warten lässt…

Verwandte Artikel