Monats-Archive: September 2013

Voerder Grüne besichtigen potentielle Standorte für Asylbewerberunterkünfte

Die Verwaltung der Stadt Voerde hat im aktuellen Verfahrensstand 6 Flächen im Stadtgebiet ermittelt, die geeignet erscheinen, für ein neu zu bauendes Asylbewerberheim genutzt zu werden.

Um die Sachlage genauer beurteilen zu können, wird die Fraktion der Grünen in Voerde am Montag, 7. Oktober von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr diese Flächen bereisen und in Augenschein nehmen.

Wir laden alle Voerder Bürgerinnen und Bürger ein, uns entweder an den jeweiligen Orten zu begleiten, die gesamte Tour mit uns zurück zu legen oder anschließend zu einer öffentlichen Sonderfraktionssitzung ins Rathaus zu kommen, in der offen und fair über die Sachlage diskutiert werden kann.

Hierfür werden wir in den nächsten Tagen genauere Informationen hier auf der Website einstellen und auch über die Presse verteilen. Um eine Voranmeldung, falls Sie zu der Fraktionssitzung dazu kommen möchten, wird gebeten, damit wir für entsprechende Bestuhlung sorgen können – der Platz ist leider begrenzt.

Die ungefähren Besichtigungs-Zeiten stehen bereits fest und können der nachfolgenden Grafik entnommen werden. Start ist am Rathaus Voerde um 14 Uhr – selbstverständlich mit dem Fahrrad

Vorl. Bereisungsplan

Vorl. Bereisungsplan

Nachweis von Asylbewerberunterkünften – angedachter Standort Kempkenskath/Teichacker

Die aufgebrachten Reaktionen der Bewohner des Bereiches Kempkenskath/Teichacker machen deutlich, dass hier dringend nach Lösungen gesucht werden sollte, um ein
friedliches und menschliches Miteinander und die Koexistenz mit Menschen aus anderen Herkunftsländern – auch in den Köpfen – menschenwürdig gestaltet werden kann und
dass eine gelingende Gemeinschaft in unserer Stadt Priorität hat.

Die Bedenken der Anwohner sind ernst zu nehmen, die Stimmungsmache jedoch zu unterbinden und Ängste und Vor-Urteile abzubauen. Hier ist akuter Gesprächsbedarf,
dem sich die Parteien und die Verwaltung zu stellen haben.

Das funktioniert nur im Austausch sachlicher Argumente seitens der Bürgerschaft und nicht mit diskriminierenden Aussagen. Die Schärfe der bisherigen Aktionen ist
nicht angebracht und erzeugt schon im Vorfeld böses Blut. Sachlichkeit und Menschlichkeit haben hier oberste Priorität, um die Integrationsbemühungen nicht auf ein vorsintflutliches Niveau herabsinken zu lassen.

Eine gezielte Standortprüfung, wonach eine dezentrale Wohn- und Lebensraumversorgung als angebracht erscheint, sollte als Kerngedanke der Bemühungen vorausgesetzt werden.

Für die Wahrnehmung dieser Pflichtaufgabe der Stadt Voerde braucht es die sensible Unterstützung aller Voerder Bürger. In den entsprechenden Ausschüssen  (Einwohnerfragestunde) können Bedenken vorgetragen werden, so dass hier Klärung und Einvernehmen herbeigeführt werden kann, um zu einer guten Lösung zu gelangen.
Die Wahrnehmung der Bürgerrechte findet hier Berücksichtigung.Sorgen und Nöte sind an angemessener Stelle und in angemessener Form zu äußern.

Um Gehör zu finden, sind die bisherigen Aktionen auf einem Niveau, das schon heute den Initiatoren und Ihrem Wohnumfeld schadet, da die befürchtete Abwertung der
Wohnqualität bereits jetzt durch Sie selbst und Ihr Verhalten veranlasst wird. Es  wird zur Verhärtung der Fronten beigetragen, noch bevor überhaupt die Standortfragen
geklärt sind. Jeder bestimmt durch sein persönliches Verhalten das Ansehen eines Stadtteils – heute, immer und überall.

Die Drucksache der Verwaltung mit nur einer Alternative für Voerde-Mitte finden wir nicht ausreichend. Hier muss nachgebessert werden.

Lehren aus dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 2013

Die Voerder Grünen sind enttäuscht. Ihr OV Sprecher, Ulrich Lütke, sagte das die Grünen es nicht verstanden haben Ihre Themen so zu transportieren das es beim Wähler ankommt.
Themen wie den Mindestlohn einführen,  den Kitaausbau statt Betreuungsgeld oder die Abschaffung der 2 Klassen Medizin  durch die Einführung einer Bürgerversicherung sind Punkte die jeden einzelnen Betreffen.
Zukünftig werden wir diese Themen nicht mit dem Zeigefinger, sondern mit der ausgestreckten Hand an die Menschen bringen. Nur im Dialog und der festen Überzeugung das grüne Punkte auch Werte beinhalten, ist langfristig Erfolg gegeben.
Wir müssen uns auf unsere Kernthemen besinnen. 100% erneuerbare Energie, Schuldenbremse für Banken, Wohlstand neu definieren sind Themen die jeden einzelnen betreffen. Dies müssen wir deutlich machen. Wenn  wir das schaffen, werden wir gewählt.

5 Gründe zur Wahl zu gehen!

1. Die Bundestagswahl bestimmt welches Parteienkonzept sich durchsetzt.

Zur Wahl zu gehen, bedeutet mitzubestimmen, welche Partei die Mehrheit im Bundestag erhält. Die Konzepte der Parteien, wie die Herausforderung unserer Zeit zu bewältigen sind, gehen weit auseinander. Je nachdem, welche Parteien gewinnen, wird sich die Gesellschaft unterschiedlich entwickeln. Mit Ihrer Stimme gestalten Sie die Zukunft unseres Landes mit.

2. Die Bundestagswahl bestimmt Ihren Vertreter im Parlament.

Zur Wahl zu gehen bedeutet, den Vertreter der eigenen Interessen im Parlament zu bestimmen. Denn die Aufgabe der Abgeordneten ist es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ihres Wahlkreises im Bundestag zu vertreten. Sie bringen deren Anliegen ins Parlament, den Ort an dem über den richtigen politischen Weg diskutiert und die notwendigen Entscheidungen getroffen werden.

3. Die Bundestagswahl nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung.

Zur Wahl zu gehen bedeutet, Einfluss darauf zu nehmen, welche Gesetze in den nächsten Jahren eine Mehrheit erhalten werden. Der Bundestag ist die gesetzgebende Gewalt in Deutschland, ohne ihn können keine Gesetze auf Bundesebene beschlossen werden. Gesetze, die unser aller Leben beeinflussen.

4. Die Bundestagswahl bestimmt indirekt den Bundeskanzler.

Zur Wahl zu gehen bedeutet, mitzubestimmen, wer der/die nächste Bundeskanzler/in wird. Denn der von den Bürgern gewählte Bundestag wählt den/die Bundeskanzler/in. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie mit, welche Partei den/die nächste(n) Bundeskanzler/in stellt. Die Person, die in der nächsten Legislaturperiode die Regierungsgeschäfte führt, die Bundesminister bestimmt und die Leitlinien der Politik der Bundesregierung verantwortet.

5. Der Bundestag entscheidet über den Staatshaushalt.

Zur Wahl zu gehen bedeutet, Einfluss auf die Staatsausgaben zu nehmen. In Deutschland hat der Bundestag das Budgetrecht. Er muss alle Ausgaben des Staates genehmigen. Die richtige Haushaltspolitik ist ein Thema bei dem die Parteien sehr unterschiedliche Ideen haben. Durch ihre Stimme können sie mitbestimmen, welche Partei die Macht bekommt, ihre Ideen durchzusetzen.

Quelle: bpb.de

Grüne besuchen Neuhollandhof

Der Ausflug des Ortsverbandes der Voerder Grünen zum Neuhollandshof nach Wesel-Bislich stieß auf reges Interesse.

 

Gut gelaunt starteten 20 Radler vom Rathausplatz aus in Richtung Bislich, wo weitere Teilnehmer bereits schon warteten. Dort wurde die Gruppe herzlich von Thea und Rolf Clostermann empfangen und konnte neben der Verkostung von Äpfeln bei einem Rundgang durch die biologisch-dynamisch geführte Obstplantage eine fachlich fundierte Einführung in die Arbeit des Hofes bekommen.

 

Anschließend wurde im Teehaus am reichlich gedeckten Tisch mit Bio-Köstlichkeiten aus der Region weiter geplaudert.

 

Zufrieden und mit guten Eindrücken radelte die Gruppe zurück nach Voerde. Prädikat: Wiederholenswert!

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