Monats-Archive: Februar 2014

Fracking? Aber bitte nicht bei mir

Der Chef des Exxon-Konzerns, immerhin der „wertvollste“ Konzern der Welt, hat ein Image-Problem:

Auf der einen Seite ist Exxon einer der Vorreiter im Fracking, also der Gewinnung „unkonventionellen“ Gases. Auf der anderen Seite wurde jetzt bekannt, dass ausgerechnet jener Exxon-Chef sich gerichtlich gegen Fracking in der Nähe seines Grundstücks wehrt:

Unterstützung bekommen sie nun ausgerechnet von Rex Tillersen, er ist der Präsident des Fracking-Giganten Exxon Mobil und klagt gegen ein Gasförderprojekt. Was zunächst eher nach einer neuen Investigativgeschichte eines Satiremagazins klingt, ist tatsächlich ein Bericht des Wall Street Journal.

Schon der Bericht im Greenpeace-Magazin ist ein guter Lacher. Noch besser bringt es dann nur Fefe auf den Punkt:

Das wäre natürlich peinlich, wenn er das jetzt mit Krebs und brennendem Leitungswasser begründet hätte, daher sagt er, es ginge um den Blick von seinem Anwesen aus, der würde dadurch beeinträchtigt.

EU-Kommission erlaubt den Import von Genmais

Die EU-Kommission ist den Genmanipulierern ein großes Stück entgegen gekommen – Monsato und co wird es freuen:

Es gibt einen Genmais mit dem klangvollen Namen „Smartstax“, der erheblich umstritten ist, weil sie aus zwei anderen Genmaissorten gezüchtet wurde und weil sie in ihrem Wachstum nicht nur resistent gegen bestimmte Gifte ist – sondern selber einen ganzen Cocktail produziert. Die Zeit berichtet:

SmartStax wurde in der Vergangenheit auch als Super-Genmais bezeichnet, da er zwei bereits gentechnisch veränderte Maissorten kombiniert. Die neue Sorte ist nicht nur gegen zwei Unkrautbekämpfungsmittel resistent, sondern kann auch Gifte gegen sechs verschiedene Insektenarten wie etwa den Maiszünsler bilden.

Nach Monsato810, dessen Anbau berechtigt in Deutschland verboten ist, hat Monsato damit den zweiten Fuß in der Tür der Europäischen Union. Mit nicht kalkulierbaren Folgen für Natur, Tier und Mensch…

Die Suche nach einem guten Bürgermeister für Voerde

Zu der Suche nach einem Bürgermeister für Voerder erklärt Ulrich Lütke, Sprecher des Ortsverbands Voerde:

Erstmalig in der Geschichte der Voerder Grünen suchen wir gemeinsam mit der WGV und der Linken einen eigenen Bewerber für das Amt des Bürgermeisters.

Dies werden wir nach professionellen Gesichtspunkten durchführen .

Das mag der eine oder andere politische Gegner nicht ernst nehmen. Das wäre allerdings ein strategischer Fehler. Denn für uns es ein Signal:

Das Signal das wir mit neuen Formen die Stadt Voerde besser aufstellen wollen. Das heißt für mich als Sprecher der Voerder Grünen nicht mehr nur verwalten, sondern auch gestalten.

Ich will gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister die Entwicklung der Stadt zielstrebig und innovativ vorantreiben.

So soll das Rathaus effizient als ein modernes und bürgernahes Dienstleistungsunternehmen mit hoher wirtschaftlicher und sozialer Kompetenz geleitet werden.
Es ist uns zu wünschen das wir eine passende Kanditatin bald vorstellen können.