Nun ist sie also da – die Versagung der Genehmigung zur Flächennutzungsplanänderung für den Sportpark Friedrichsfeld!

Zu dem Thema haben wir heute eine Pressemitteilung verschickt:

Das es so gekommen ist, darf und kann niemanden überraschen, da seit Mai der Kreis Wesel und seit August die Bezirksregierung klar gemacht haben, dass die Planungen der Verwaltung nicht tragfähig sind. Die Entscheidung großer Teile der Politik, gegen alle Mahnungen an dem Standort Babcockgelände fest zu halten, führte den Verein und die Stadt in eine Sackgasse.

Wir teilen auch nicht den Zweckoptimismus des Ersten Beigeordneten, dass ein neues Planungsverfahren am Standort Babcockwald erfolgreich sein wird. Die Bezirksregierung macht sehr deutlich, dass weder die Alternativenabwägung angemessen war, noch die Stadt den Eingriff in den Wald ausreichend begründet oder kompensieren kann. Dieses Manko wird auch bei einer Neuplanung nicht verschwinden. Auch dann wird man in den Abwägungsprozessen wieder erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um den Babcockwald als Standort zu rechtfertigen.

In dieser verfahrenen Situation möchte die Grüne Fraktion erneut alle poltischen Akteure auffordern, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Ziel muss es sein, gemeinsam eine Alternative zu erarbeiten, die konfliktarm schnell einer Realisierung zugeführt werden kann.

Dabei kann es sich um einen der bereits bekannten Alternativstandorte, einen bisher noch nicht diskutierten Alternativstandort oder die Total-Sanierung der bestehenden Anlage handeln. Wichtig ist, schnell dem Verein eine Perspektive zu verschaffen, die eine zuverlässige Planung erlaubt.

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