Monats-Archive: Juli 2016

B8n – Diskussion mit Oliver Krischer, MdB

Am 28.07.2016 hatten die Grünen Voerde interessierte Bürger aus Voerde zu einer Diskussion in die Kutsche eingeladen. Das Thema sollte die geplante B8n sein und als Gast hatte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, Oliver Krischer angekündigt.

25Vor der Veranstaltung hatte Oliver noch Zeit, gemeinsam mit unserem Voerder Fraktionsvorsitzenden und Bundestagskandidaten Stefan Meiners das Wasserschloss Voerde zu besuchen.

Dieser Besuch diente nicht nur der Vorstellung der „Landmarke“, sondern sollte dem Gast aus Berlin auch die Dringlichkeit der Situation vor Augen führen. Denn insbesondere der mit Fördermitteln des Landes angelegte neue Garten müsste zwangsläufig der neuen Schnellstraße weichen.

In der Kutsche angekommen wartete eine unerwartet große Gruppe interessierter Menschen dann die Vorträge. Eröffnet wurde der Abend dann von unserem FraVo, der Oliver vorstellte und schließlich an ihn übergab.

32In einem knapp 45 minütigen Vortrag schilderte Oliver Krischer dann die Entscheidungswege, die ein Straßenprojekt von der Bundesverkehrswegeplanung bis zur Realisierung nimmt und betonte dabei auch die zentrale Rolle des Bundesverkehrsministers Dobrindt.

Und wie „wichtig“ man Voerde in Berlin nimmt, kann man beispielhaft vermutlich am Besten daran erkennen, dass in den offiziellen Plänen nicht einmal der Ortsname richtig geschrieben wird!

Was sicherlich die meisten Bürgerinnen und Bürger überraschte war, dass man schon den Eindruck gewinnen konnte, dass die Pläne am grünen Tisch gemacht werden und die tatsächlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt werden. Von einer zukunftsfähigen Planung mal ganz abgesehen: Das Leitmotiv scheint zu sein: Mehr Autos noch Schneller von A nach B zu führen.

49Im Anschluss an Oliver führte unser FraVo noch mal aus, warum die aktuelle Planung für Voerde insgesamt ein Desaster ist und auf keinen Fall so realisiert werden darf, wie sie aktuell geplant ist.

Seine Ausführungen stießen dabei auf offene Ohren, denn die anwesenden Anwohner waren sich einig, dass nicht für eine verfehlte Verkehrsplanung Voerde die Zeche zu zahlen hat – vor allem nicht angesichts anderer Infrastrukturprojekte wie BETUWE und ZEELINK, die die Stadt ohnehin treffen.

Im Anschluss an die beiden Vorträge kam es zu einer regen Diskussion, in der Oliver und Stefan zahlreiche Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten konnten – aber eben auch an einigen Stellen darauf hinweisen mussten, wie schwer es manchmal ist, solche Planungsmaßnahmen im richtigen Moment zu stoppen.

Nach gut 2 1/2 Stunden verabschiedete die Sprecherin der Grünen in Voerde, Britta Dickmann, dann Oliver mit den obligatorischen Saft-Flaschen aus Obst von Voerder Streuwiesen. Nicht aber ohne ihm das Versprechen abzunehmen, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass die B8n so nicht kommt. Ein Versprechen, dass Oliver gern gab.

[supsystic-gallery id=’1′]

Das Voerder Sommerloch und die CDU

Gott sei Dank ist auf die CDU in Voerde verlass. Denn gerade wenn es wegen der Sommerferien droht langweilig zu werden, drängt sie, vertreten von Herrn Altmeppen in die Presse:

Überrascht und „sehr verwundert“ zeigt sich die CDU über die Nachricht, dass die Stadt für das verwaltungsinterne Controlling eine neue Stelle ausgeschrieben hat. Die Voerder Christdemokraten reagierten gestern auf den entsprechenden Bericht der NRZ. CDU-Fraktionsgeschäftsführer und Stadtverbandsvorsitzender Bernd Altmeppen übte im Gespräch mit der Redaktion Kritik an fehlenden Informationen von Seiten des Bürgermeisters im Vorfeld. Zwar habe Verwaltungschef Dirk Haarmann die Wichtigkeit betont, im Rathaus ein Controlling einzuführen, dass dafür nun eine neue Stelle ausgeschrieben wird, habe er aber nicht gesagt.

Ich weiß ja nicht was die für ein internes Kommunikationsproblem haben. Tatsache ist aber, dass der Bürgermeister mehrfach von seinem Plan berichtet hat, eine Stelle für das Controlling einzurichten. Insofern ist auch die Aussage…

Darüber sei weder im Ältestenrat, noch im Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung oder während der letzten Sitzung des Stadtrates vor den Sommerferien am 5. Juli berichtet worden, moniert Altmeppen.

…völliger quatsch. Allerdings sind die Inhalte des Ältestenrats vertraulich, vermutlich haben Herr Mölleken und Herr Hülser als Teilnehmer der CDU einfach Herrn Altmeppen nicht informiert 😉

Was aber viel schlimmer wiegt ist doch was anderes. Die ohnehin häufig verhaltensoriginelle CDU Voerde fordert ernsthaft:

Was den neuen Posten des Controllers an sich betrifft, fragt sich die CDU, ob mit dieser Aufgabe nicht ein Mitarbeiter aus dem Rathaus hätte betraut werden können, nachdem er dafür „fit“ gemacht wurde.

Natürlich. Das wo andere jahrelang für studieren, macht ein Mitarbeiter der Verwaltung, nachdem er dafür „fit“ gemacht wurde. Bezeichnend, dass schon in der Quelle das Fit in Gänsefüßchen steht.

Liebe CDU: Ein Controller ist niemand, der mal einen Lehrgang besucht hat. Ein Controller ist jemand mit einem entsprechenden Ausbildungs- oder Universitätshintergrund. Der in Voerde einen Bereich aufbauen muss, den es noch nicht gibt und in dem es gilt, Verantwortung zu übernehmen.

Und das soll ein Mitarbeiter aus dem ohnehin knappen Personalstamm „mal eben so“ machen? Von dem die CDU, übrigens im gleichen Artikel(!) mal wieder 10% einsparen möchte?

Gott sei Dank ist Sommerloch. Das macht Hoffnung das die CDU das gar nicht ernst meinte, sondern einfach nur mal wieder in die Presse wollte.

Ach ja: Und wie die CDU Voerde so ist, geht es natürlich nicht ohne #mimimi

Der CDU-Ratsherr nennt das Vorgehen in Anbetracht eines vor etlichen Wochen vom Bürgermeister einberufenen interfraktionellen Grundsatzgesprächs, bei dem es um die politische Zusammenarbeit in den Gremien und in der Öffentlichkeit ging, „höchst merkwürdig“. Dieser „Alleingang“, wie es Altmeppen formuliert, spreche dem Ansinnen Hohn, mehr miteinander, anstatt übereinander zu sprechen.

Na klar.

Wie wäre es einfach mal mit zuhören und aufpassen? Aber gut, das hat ja bei der Grundsteuer nicht so recht funktioniert. Richtig erbärmlich wird es aber, wenn die CDU dann die Gelegenheit noch nutzt, wieder gegen ihre eigene damalige Bürgermeisterkandidatin zu schiessen:

Zudem stellt er sich die Frage, warum der Beigeordneten und Kämmerin Simone Kaspar ein weiterer Mitarbeiter zugeordnet wird, nachdem sie im Zuge des Verwaltungsumbaus zwei ihrer Kernbereiche abgab, um sie zu entlasten und ihr Freiräume dafür zu schaffen, sich auf das wichtige Feld der Finanzen zu konzentrieren.

Ich würde gerne versuchen der CDU zu erklären, dass Finanzen und Finanzwirtschaft nicht gleich Controlling sind und Controlling sich nicht nur auf Finanzen konzentriert. Aber ich fürchte es geht hier gar nicht um die Sache. Sondern nur darum, mal wieder gegen alle und jeden zu schiessen.

Kann man machen. Sieht dann halt nur nicht sehr geschickt aus.

Grüner Bundestagskandidat für den Kreis Wesel kommt aus Voerde

Die Mitgliederversammlung der Grünen im Kreis Wesel hat den Kandidaten für den Wahlkreis 113 – Wesel bei der Bundestagswahl 2017 gewählt. Und wir freuen uns mitteilen zu können, dass es unser Fraktionssprecher aus Voerde, Stefan Meiners ist 🙂

In der NRZ gab es einen sehr langen und ausführlichen Artikel zu ihm, seinen Ambitionen und seiner Einschätzung der Lage:

Stefan Meiners will in den Bundestag

Für Voerde und den Kreis Wesel wäre es mit Sicherheit gut, wenn bei der Wahl im kommenden Herbst ein Kandidat gewinnt, der von hier kommt. Und der seine Aufgabe nicht darin sieht, den Voerderinnen und Voerdern zu erklären was in Berlin passiert. Sondern den Berlinern zu erklären, wo uns der Schuh drückt.

NRW Radtour erreicht Voerde am Samstag

Am Samstag werden ungefähr 1000 Radfahrer/-innen im Rahmen der NRW-Radtour das Haus Voerde anfahren. Vermutlich gegen 14:30 wird unser Bürgermeister die Sportler dann willkommen heissen, bevor es dann über die Fähre Orsoy weiter in Richtung Moers geht.

Wir freuen uns, dass dieses Jahr die Tour in Voerde zu Gast ist und hoffen, dass möglichst viele Voerderinnen und Voerde auch vorbei kommen, um den Sportler/-innen Hallo zu sagen.

Mehr Infos zu der Radtour gibt es hier: NRW Radtour