Zweites erfolgreiches Sparkassen-Jahr?

Wenn man der NRZ von heute glauben schenken will – und warum sollte man das nicht – wird der noch ausstehende Jahresabschlussbericht der Nispa für das zweite Jahr in Folge gute Nachrichten enthalten. Die NRZ schreibt:

Die drei Kommunen hatten sich vor der Fusion verpflichtet, im Fall der Fälle mit 20 Millionen Euro für vom Ausfall bedrohte Kredite ihrer damaligen, in finanzielle Schieflage geratenen Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe gerade zu stehen.

Die Summe soll sich nach NRZ-Informationen deutlich um mehrere Millionen Euro verringert haben. (…)

Dem Vernehmen nach war es nicht die einzige gute Nachricht, die der Vorstand der Nispa bei der gemeinsamen Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal des Voerder Rathauses im Beisein auch der drei Bürgermeister verkünden konnte: So soll wegen des deutlich höheren Gewinns von der Nispa insgesamt mehr als sechs Millionen Euro an Gewerbesteuer nach Dinslaken, Voerde und Hünxe fließen.

Wenn sich das so bewahrheitet, und das Maß ist hier der testierte Abschluss und nicht eine Info-Veranstaltung, dann wäre das sehr gut. Sogar sehr sehr gut. Und nach der guten Nachricht im letzten Jahr das zweite Jahr in Folge, in dem man feststellen kann:

  1. Die Fusion der beiden Sparkassen war offensichtlich der richtige Schritt und
  2. die Konsolidierung wird auf allen Ebenen mitgetrachten.

Zum Schluss unter 1) kommt man, wenn man sich die alles andere als optimale Ausgangsposition ansieht. Und 2) ist offensichtlich, denn eine Fusion wie diese ist nur dann erfolgreich zu stemmen, wenn die Mitarbeiter sie mit tragen und sich ins Zeug legen für „ihre Sparkasse“. Davon kann man wohl ausgehen, wenn trotz der miesen Zinslage das Ergebnis auch nur annähernd so ist, wie die NRZ hier anklingen läßt.

In all den schlechten Nachrichten wären das mal gute Nachrichten. Jetzt steigt natürlich die Spannung, bis die Sparkasse selbst die Katze aus dem Sack läßt 🙂

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