Voerde erklärt den Klimanotstand

Nach langer und kontroverser Diskussion hat der Rat der Stadt Voerde heute mit 22 Stimmen (Grüne, SPD) gegen 18 Stimmen (CDU, FDP, WGV) beschlossen, den Klimanotstand zu erklären.

Vorausgegangen war eine intensive, teils hitzige Diskussion, von der sicherlich das eine oder andere noch in der Erinnerung bleiben wird. Es ist aber wie so oft: Es zählt das Ergebnis und wir hoffen, dass jetzt alle Parteien wieder zur berühmten Sacharbeit zurück kehren und sich um die Herausforderungen kümmern, die in der Zukunft auf Voerde zukommen.

Mit der Entscheidung legt sich die Politik und die Verwaltung auf, bei allen Entscheidungen in Zukunft auch die Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen. Im Grunde machen wir das so ähnlich heute mit den Finanzen, weil bei allen Drucksachen auch immer die finanziellen Auswirkungen aufgeführt werden müssen. Und natürlich wird Voerde nicht die Welt retten, aber mit dem Klimanotstand zeigen wir, dass wir bereit sind, unseren Teil zum Schutz der Erde beizutragen. Und das ist ein großer Erfolg für Voerde.

P.S. Praktisch zeitgleich hat Köln auch den Klimanotstand ausgerufen 🙂

1 Kommentar

  1. Marion Marion

    Warum wird nicht kommuniziert, was das für uns Bürger nun bedeutet? Sicher ist aber, dass es wieder unser Geld kosten wird!
    Die Grünen waren einst dafür, dass der Hambacher Forst abgeholzt wird – nun sind sie dagegen.
    Auch interessant für die Grünen:
    https://www.focus.de/politik/deutschland/angespitzt/angespitzt-kolumne-von-ulrich-reitz-kretschmanns-massstab-fuer-die-gruenen-wirtschaftlicher-erfolg-eine-bestandsaufnahme_id_10926192.html

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