Sparkassenfusion erfolgreich :-)

Im letzten Jahr war es das heisse Thema in Voerde: Die Fusion der Sparkassen Dinslaken-Voerde-Hünxe und Wesel zur NISPA (gerne auch als Nie-Spar verballhornt). Ganz besonders ins Zeug legte sich seinerzeit die FDP Voerde, die zu wissen glaubte, was die wirklichen Beweggründe für die Fusion waren.

Wie enttäuschend muss es dann sein, heute in der WAZ und RP lesen zu müssen, dass die Fusion planmäßig läuft und die Zahlen des ersten gemeinsamen Jahresabschlusses so sind, wie geplant:

Die fusionierte Sparkasse verfüge nun über eine “ordentliche Eigenkapitaldecke”. Und dann war da noch die Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin. Sie hatte für die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe am 15. Januar 2015 erhöhte Eigenmittelanforderungen angeordnet. Die Aufsichtsbehörde hatte damit auf festgestellte Verstöße gegen die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation reagiert. Die Folge der Auflage war, dass die Sparkasse Dinslaken für jeden Kredit-Euro 30 Prozent mehr Eigenkapital als Sicherheit vorweisen musste als andere Sparkassen. “Im zweiten Quartal 2016 haben wir die Aufhebung erhalten”, sagt Häfemeier.

Natürlich ist und bleibt die Situation für alle Sparkassen angesichts der Zinslage angespannt. Verglichen mit den Folgen möglicher Alternativen, insbesondere für den Voerder Eigenkapital-Anteil, ist die Fusion als voller Erfolg zu werten.

Jetzt muss das Geschäftsmodell der Sparkasse nachhaltig weiter entwickelt werden und es muss ein bisschen Hoffnung erlaubt sein, dass die EZB bald die längst notwendige Zinswende einleitet. Insgesamt aber ist aus grüner Sicht zu konstatieren, dass die Situation insgesamt gut ist.

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