Mögliche Ursache für Bienensterben gefunden

Das Bienen für unser aller Überleben elementar wichtig sind, sollte jeder wissen der zur Schule gegangen ist. Um so erschreckender, dass weltweit ein Rückgang der Populationen zu beobachten ist.

N-TV berichtet jetzt heute morgen von einer Studie, die ein Mal mehr zu bestätigen scheint, dass Pflanzen-“Schutz”-Gifte die Ursache sind:

Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide können Studien zufolge nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge gefährden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten zwei Forscherteams jetzt in Fachjournalen. Eine Studie des britischen Zentrums für Ökologie und Hydrologie (NERC) legt einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Neonikotinoiden und dem Rückgang von Wildbienen-Populationen nahe.

Zeit umzudenken und die Frage zu stellen ob wir nicht viel zu lasche Regeln für den Umgang mit hoch giftigen Stoffen haben. Zumal ein Mal mehr klar wird, dass die anfangs versprochenen “Vorteile” oft eher ein Versprechen der Hersteller war. Wenn das Wortspiel erlaubt ist.

Neonikotinoide wirken als Fraß- oder Kontaktgift auf die Nervenzellen von Insekten und sollen Pflanzen sowohl vor saugenden als auch beißenden Schädlingen schützen. Bei ihrer Einführung galten sie noch als besonders schonende Pestizide, die gut von Pflanzen über deren Wurzeln in die Blätter aufgenommen werden.

 

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