Allgemein

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Grüner Pfeil für Radfahrer?

Und kaum sind 3 Jahre vergangen…

2016 haben wir hier im Blog zum ersten Mal von dem grünen Pfeil für Radfahrer gesprochen. Und kaum ist 2019, kommt das Thema plötzlich wieder hoch. So Nachdem damals auf grünes Betreiben der Rat der Stadt sich positiv positionierte, kann man heute im Spiegel lesen:

In neun deutschen Großstädten soll die Einführung eines grünen Pfeils nur für Radfahrer geprüft werden. Derartige Verkehrsschilder werden an einigen Knotenpunkten in Bamberg, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Münster, Reutlingen und Stuttgart aufgestellt, wie die Bundesanstalt für Straßenwesen mitteilte.

Gut, warum jetzt ausgerechnet die Städte und nicht Voerde, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen. Auch darüber, warum der Spiegel das in die Kategorie „Auto“ gepackt hat. Aber all das ist Nebensache. Wichtig ist, dass auch auf Bundesebene endlich ein Umdenken hinsichtlich des Radverkehrs als zentraler Säule der Verkehrswende statt findet.

Und irgendwann ist auch Voerde an der Reihe 😉

Wie alle, alle Jahre wieder…

Man müht sich redlich beim Beschenken,
möcht‘ alle Lieben freundlich bedenken –
man ist gestresst vom Eilen und Hasten
und den nach Hause zu tragenden Lasten –
wie alle, alle Jahre wieder.

Man backt und kocht und brät,
an vielen Vorweihnachtstagen wird’s spät.
Man schlägt den Baum, richtet ihn wieder auf,
ihn zu schmücken, nimmt man Vieles in Kauf –
wie alle, alle Jahre wieder.

Die Farbe der Kugeln ist nicht mehr „in“;
die Strohsterne duften nach Rosmarin;
die Spitze unbrauchbar, die Läden geschlossen,
die einzigen Wachs-Kerzen sind zerflossen –
wie alle, alle Jahre wieder.

Man hat alles geplant und vorbereitet
und je weiter die Zeit dann voranschreitet,
hat man überseh’n ein paar Kleinigkeiten
beim unaufhörlichen Vorbereiten –
wie alle, alle Jahre wieder.

Dann ist es soweit, das Glöckchen erklingt,
die ganze traute Familie singt,
doch nicht zu lange und nicht zu viel,
weil man doch Geschenke auspacken will –
wie alle, alle Jahre wieder.

Man singt die alt-bekannten Lieder
und wiegt sich in dem Kindheitstraum
vom festlich geschmückten Weihnachtsbaum.
Man zelebriert das Fest des Jahres;
alle sind sich einig, am Ende war es –
wie alle, alle Jahre wieder.

© Ingrid Hassmann

Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“

Vor einigen Wochen ist die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ in NRW gestartet. Diese Initiative wird von vielen Verbänden (ADFC, Bund, …) bereits unterstützt und findet immer mehr Anhänger. Auch wir von Bündnis 90/Die Grünen in Voerde unterstützen diese Initiative, die zum Ziel hat, Nordrhein-Westfalen zu einem fahrradfreundlichen Bundesland zu machen.
Die Forderungen der Initiative im Einzelnen sind:

  • Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen
  • NRW wirbt für mehr Radverkehr
  • 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr
  • 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr
  • Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen
  • Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden
  • Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr
  • Fahrradparken und E-Bike Stationen
  • Förderung von Lastenrädern

Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Homepage der Initiative:  https://www.aufbruch-fahrrad.de/
Wir bitten Euch, diese Initiative zu unterstützen, da wir durch die Förderung des Radverkehrs und den Verzicht auf Verbrennungsmotoren einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten können!

Herzlich willkommen!

Sie finden hier aktuelle Informationen zur GRÜNEN Politik in Voerde, wir laden Sie herzlich ein, sich über unsere Arbeit zu Informieren, gerne geben wir Ihnen auf Anfrage auch weitere Informationen.

Das Ende von Jamaika. Keine Überraschung.

Zum Ende der Jamaika-Verhandlungen haben wir zwei Statements abgegeben:

Jörg Thomas, Sprecher der Grünen in Voerde, findet es traurig, „dass der Wählerauftrag nicht so angenommen wurde, wie er sich dargestellt hat“. Er hätte sich insbesondere von der FDP mehr Kompromissbereitschaft gewünscht. Bei Neuwahlen, glaubt er, würden die Liberalen und „zu Unrecht“ die Grünen, die sich rede- und kompromiss-bereit gezeigt hätten, abgestraft.

Quelle: NRZ

Das Verhalten der FDP ist für Stefan Meiners, Vorsitzender der Voerer Ratsfraktion der Grünen, ein Mediencoup gewesen. Das Scheitern der Gespräche hat ihn nicht überrascht, wohl aber der Tag und die Art und Weise. „Das war stillos, nicht spontan, sondern von der FDP geplant“, so Meiners. In den Verhandlungen hätten CDU und Grüne versucht, Kompromisse zu finden, die FDP habe markige Sprüche geklopft, die CSU den Hardliner gegeben. Nach seiner Ansicht hätten die Sondierungsgespräche nicht mit dem Scheitern enden müssen, strittige Themen, bei denen man sich nicht einigen konnte, hätten vielmehr in den Koalitionsverhandlungen behandelt werden sollen. An eine Minderheitsregierung mag Meiners nicht glauben, er rechnet eher mit Neuwahlen.

Quelle: RP

Diskussion mit den Kandidaten

Die Rheinische Post lädt ein:

In der Lokalredaktion Wesel veranstalten wir am Dienstag, 29. August, ab 18.30 Uhr eine Diskussionsrunde, bei der auch die Leser mit ihren Fragen zu Wort kommen sollen. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Peters, Redaktionsleiter der RP in Wesel und Leitender Regionalredakteur. Sie wollen teilnehmen? Senden Sie uns noch heute eine Mail an die RP-Lokalredaktion unter der Adresse wesel@rheinische-post.de. Gerne können Sie uns auch per Mail eine Frage senden, die Sie den Kandidaten an diesem Abend senden wollen.

Und natürlich ist unser Kandidat dabei 🙂

Kandidatenchek(s)

Der WDR und die Plattform Abgeordnetenwatch haben unseren Kandidaten, Stefan Meiners, um die Beantwortung von Fragen gebeten. Beim WDR geschah das in Form eines Interview und bei Abgeordnetenwatch für einen kleinen „Wahl-O-Mat“. Natürlich hat Stefan an beiden Projekten teil genommen – was man nicht von allen Kandidaten im Wahlkreis 113 – Wesel 1 sagen kann 😉

Hier geht es zu dem 4-Minuten-Video vom WDR.

Hier geht es zum Wahl-O-Mat von Abgeordnetenwatch.

Bei Abgeordnetenwatch ist unser Kandidat leider Mausgerutscht und auf eine doppelte Verneinung reingefallen. Natürlich ist er, wie es auch in der Begründung steht, GEGEN Waffenexporte. Eine Mail-Anfrage an AO zu Änderung der Antwort ist raus…

Mögliche Ursache für Bienensterben gefunden

Das Bienen für unser aller Überleben elementar wichtig sind, sollte jeder wissen der zur Schule gegangen ist. Um so erschreckender, dass weltweit ein Rückgang der Populationen zu beobachten ist.

N-TV berichtet jetzt heute morgen von einer Studie, die ein Mal mehr zu bestätigen scheint, dass Pflanzen-„Schutz“-Gifte die Ursache sind:

Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide können Studien zufolge nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge gefährden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten zwei Forscherteams jetzt in Fachjournalen. Eine Studie des britischen Zentrums für Ökologie und Hydrologie (NERC) legt einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Neonikotinoiden und dem Rückgang von Wildbienen-Populationen nahe.

Zeit umzudenken und die Frage zu stellen ob wir nicht viel zu lasche Regeln für den Umgang mit hoch giftigen Stoffen haben. Zumal ein Mal mehr klar wird, dass die anfangs versprochenen „Vorteile“ oft eher ein Versprechen der Hersteller war. Wenn das Wortspiel erlaubt ist.

Neonikotinoide wirken als Fraß- oder Kontaktgift auf die Nervenzellen von Insekten und sollen Pflanzen sowohl vor saugenden als auch beißenden Schädlingen schützen. Bei ihrer Einführung galten sie noch als besonders schonende Pestizide, die gut von Pflanzen über deren Wurzeln in die Blätter aufgenommen werden.

 

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