EU möchte nur noch uniformes Saatgut

Was zunächst wie eine Schnappsidee klingen mag, ist ernsthaftes Ziel der EU: Zukünfigt möchte man auf den Äckern der Union nur noch „genehmigtes“ Saatgut der großen Hersteller sehen. Das ORF dazu:

Die Pflanzen, so das Hauptentscheidungskriterium der EU-Saatgutverordnung, sollten möglichst einheitlich sein und als Sorte offiziell registriert werden. Die bisher zwölf EU-Richtlinien werden durch eine EU-Verordnung ersetzt. Unterm Strich bedeute es das Aus für nationale Spielräume, betonen die Grünen. Angesichts der formulierten Ziele zur Biodiversität erscheine eine Verordnung für einheitliche Pflanzen- und Gemüsesorten absurd, sagte Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.

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Denn die Auswirkungen solcher europäischer Regelungen und Normen werden wir auch und ganz besonders in landwirtschaftlichen Regionen wie Voerde und dem Niederrhein sehen könne. Die Folgen für die Umwelt kann man sich dagegen heute noch gar nicht ausmalen, dabei ist es schon lange bekannt, dass gerade die Diversivizierung von Landwirtschaft gut für Mensch und Natur ist. Warum die EU hier zurück in die Steinzeit will, kann man eigentlich nur mit dem Einfluss großer Agrar-Konzerne schlüssig erklären.

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