Fukushima: Im Griff ist anders

Nach wie vor bekommt weder der Betreiber TEPCO, noch die japanische Regierung den havarierten Unglücksreaktor von Fukushima unter Kontrolle:

Am Mittwoch hat die Betreiberfirma Tepco zum wiederholten Mal eine Dampfsäule über Reaktor 3 gemeldet. Seit dem 18. Juli berichtet Tepco fast jeden Tag über das Phänomen, das Atomexperten Rätsel aufgibt. Auch deutsche Wissenschaftler können sich den Dampf nicht erklären. „Es drängt sich keine Hypothese auf“, sagte Sven Dokter, Sprecher der Gesellschaft für Reaktor- und Anlagensicherheit, dem Tagesspiegel. Niemand könne sagen, was sich im Reaktor abspiele, welche Risiken und Gefahren davon möglicherweise ausgingen.

Da mutet es wie ein schlechter Scherz an, dass es in der EU Überlegungen gibt, Atomkraft ähnlich zu subventionieren wie Erneuerbare – weil ja schließlich ein AKW auch keine Kohle verbrenne. Abgesehen von den ohnehin erheblichen (indirekten) Förderungen für Atomstrom zeigt Fukushima doch sehr, sehr deutlich, warum Atomenergie nicht die Energie der Zukunft sein darf!