Atomstrom um jeden Preis

Großbritannien will weiter auf Atomstrom setzen. Das Problem:

Rein wirtschaftlich lohnt sich der Bau von neuen AKW eigentlich nicht mehr. Vor allem hinsichtlich der enormen Errichtungskosten und notwendigen Rücklagen für den Rückbau etc. In der Folge fand sich auch zudem kein Unternehmen, dass bereit war hier tätig zu werden.

Um dennoch am Atomstrom festhalten zu können, hat Regierung in GB zu einem interessanten Mittel gegriffen: Man gewährt dem Betreiber eine fixe Einspeisevergütung von ca. 11 Cent pro Kilowattstunde – Marktüblich sind derzeit ca. 4 Cent. Und das Versprechen gilt auch nicht nur für heute und morgen, sondern für 35 Jahre!

Damit legt sich Großbritannien auf lange Sicht auf Atomstrom fest und wird sich das Geld für die Subventionen natürlich auch vom Bürger zurückholen. Wie man das angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse vieler Menschen rechtfertigt ist ebenso offen wie die Frage, wieso man angesichts immer neuer Horrormeldungen aus Fukushima noch immer so am Atomstrom hängen kann.

Telepolis hat noch ein paar Details: „Blankoscheck ist ausgestellt“