Die Mär von der sicheren Atomkraft

Immer wieder müssen die Betreiber von Atomkraftwerken erkenn (und mehr oder weniger kleinlaut eingestehen), dass Atomkraft weder sauber, noch sicher ist.

Jüngster Fall aus Belgien, ausführlich beschrieben in der TAZ:

In den Reaktordruckbehältern der beiden belgischen Atomkraftwerke Doel 3 und Tihange 2 gibt es deutlich mehr Risse, als bisher bekannt war. Eine neue Analyse habe ergeben, dass sich in den stählernen Behältern, die das Herzstück eines Atomreaktors bilden, nicht 10.000, sondern mehr als 16.000 feine Risse befinden, gab der Chef der staatlichen Atomaufsicht FANC, Jan Bens, am Freitag bekannt.

(…)

„Ich befürchte, die Korrosionsaspekte wurden unterschätzt.“

Naja, verschätzen kann man sich ja mal. Und hey, dann bauen wir einfach eine neue neue Hülle. Zur Not etwas größer.

Es ist erschreckend, wie sorglos nach all den Katastrophen, von wirklich globalem Ausmaß, noch immer so getan wird, als hätte man alles im Griff. Bis zum nächsten GAU. Den sich dann wieder keiner erklären kann. Weil die Vorstellung nicht reichte.

Oder man sich verschätzt hat.

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