Die Mär von der sicheren Atomkraft, Teil 123.456.789

Nachdem ja gerade erst in Belgien ein „klitzekleines Problemchen“ an einem Atomkraftwerk auftauchte, kommt die neuste Hiobsbotschaft aus Frankreich, also ebenfalls von umme Eck:

Die Stromproduktion von Reaktorblock Nr. 1 sei wegen undichter Rohrleitungen außerhalb der Nuklearzone gestoppt worden, berichteten französische Medien am Sonntagabend.

Selbstverständlich, so beeilt man sich zu versichern, bestand und besteht wie immer keine Gefahr für irgendwas oder irgendwen:
EDF versicherte, dieser Zwischenfall habe keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit der Einrichtung, des Personals oder die Umwelt.

Das hier betroffene Kraftwerk ist mittlerweile 40 Jahre alt und wie das so ist mit dem Älter werden: Die „gesundheitlichen“ Probleme werden eher mehr als weniger. Wohin solche Probleme führen können, kennen wir ja z. B. aus Fukushima oder Tchernobyl.
Es wäre also wohl durchaus im Sinne aller Menschen, wenn EDF sich durchringen könnte, aus der Atomenergie auszusteigen. Damit man nicht eines Tages von einem Störfall liest, bei dem es dann vielleicht doch – und dann schnell tödlichen – Auswirkungen kommt.

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