Grubenwässer in den Rhein?

Folgende Pressemittelung haben wir soeben versendet:

Zur aktuellen Diskussion über die Pläne der RAG zum Umgang mit Grubenwässern erklären Jörg Thomas, Sprecher des Ortsverbandes und Stefan Meiners, Fraktionssprecher der Grünen in Voerde:

Die Pläne der RAG zur Einleitung gesammelter Grubenwässer haben in Voerde große Verwunderung ausgelöst. So sollen in Zukunft mehr als 25 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr durch den Lohberger Entwässerunsgraben und über Voerder Stadtgebiet in den Rhein geleitet werden.
Diese Wässer werden ungeklärt eingeleitet. Dabei ist bis heute nicht bekannt, in welchem Umfang diese Wässer mit Salzen, PCB oder anderen Giftstoffen belastet sind. Schuld daran ist unter anderem die Kommunikationspolitik der RAG, die nicht erklärt, welche Art von Abfällen eingelagert wurden und in welchem Ausmaß Auswaschungen stattfinden.
Der Presse könnte man entnehmen,dass die vom Land geforderten Gutachten ebenfalls noch nicht vollständig erbracht wurden.
Die RAG ist aufgefordert, frühzeitig die Politik, so wie alle Bürgerinnen und Bürgern in Voerde über die tatsächlich vorhandene Giftstoffbelastung und Risiken zu informieren. Außerdem müssen Handlungsalternativen aufgezeigt werden, die Belastung des Rheins mit Giften so weit wie möglich zu verhindern.

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