Die CDU Voerde – Eigene Fehler? Gibt es nicht!

Heute morgen sind in Rheinischer Post und NRZ einige Artikel über den Sportpark  Babcockwald, bzw. die Sanierung der Anlage am Tannenbusch.

Unbestritten ist, dass der Förderbescheid des Bundes für Voerde das mit Abstand Beste ist, was der Stadt passieren konnte.

Richtig unschön ist aber, wie sich die CDU heute in der Rheinischen Post präsentiert. Dort liest man:

„Das ist die beste Nachricht für Voerde, für Friedrichsfeld und den 08/29 seit Jahren“ (…)

„Wir haben es nun geschafft. Christine Krüger hat Großes für die Stadt und den Verein geleistet“, so der Christdemokrat (B. Altmeppen, Anmerk. d. Verf.).

Dabei verschweigt Herr Altmeppen ganz gekonnt die Rolle der CDU. Denn genau die war es, die über all die Jahre keinen Millimeter Verhandlungsbereitschaft zeigte, eine ernsthafte Alternativplanung zum Babcockwald zu versuchen. Schon alleine eine Suche in unserem noch jungen Blog hier zeigt das sehr schön. Selbst als nach der letzten Kommunalwahl die SPD zwischenzeitlich signalisierte, auch Alternativen noch mal genauer zu prüfen.

Relativ gut trifft das auch die NRZ, die (leider nur hinter Paywall) schreibt:

Die Verwaltung und die Befürworter der Sportstättenverlagerung in den Babcockwald können ihren jahrelangen Versprechungen gegenüber dem Sportverein endlich Taten folgen lassen. Externer Hilfe sei Dank, wohlgemerkt. Ohne nach dem Nein der Bezirksregierung zum Sportpark-Plan im Babcockwald endlich Farbe in die eine oder andere Richtung bekennen zu müssen, wurde SPD, CDU und FDP die Entscheidung leichterdings abgenommen. Dass die Fehler der Vergangenheit analysiert werden, ist unwahrscheinlich. Dafür wäre Einsicht eine zwingende Bedingung.

Und das trifft es auf den Punkt. Denn statt endlich mal Größe zu zeigen und Fehler einzuräumen, versteckt man sich jetzt hinter Entscheidungen Dritter und lobt Verwaltungsarbeit, die man zuvor nicht zuließ.

Wie viel mehr wäre es wert, wenn Herr Altmeppen sich damals schon hingestellt hätte, als die Bezirksregierung ein Nein aussprach, und gesagt hätte: „Okay, wir waren auf dem Holzweg und schwenken jetzt um.“

Oder selbst heute, man könnte aus Sicht der CDU völlig problemlos einräumen, dass die Verzögerung an den Arbeiten für 08/29 eben nicht „gotttgegeben“ sind, sondern unmittelbare Folge einer Blockadepolitik. Mit der sich die CDU übrigens immer mehr selbst isoliert.

Man kann nur hoffen, dass wenigstens CDU-intern nun ein Umdenken statt findet. Vielleicht sogar ein kritisches Hinterfragen der eigenen Handlungen und Positionen. Drauf hoffen sollte man aber eher nicht.

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