Erfreulich: Voerde spart Kultur und Sport nicht tot

Natürlich kann man immer alles doof finden – und manchmal lädt Politik ja geradezu dazu ein.

Vor allem der erhebliche Sparzwang einer Kommune in der Haushaltssicherung zwingt oft dazu, sehr unpopuläre Maßnahmen zu treffen.Da ist es manchmal hilfreich, einen Schritt zurück zu machen und auch die positiven Dinge zu benennen.Für den Bereich Kultur und Sport hat das unsere Ratsfrau Ingrid Hassmann mal gemacht, weil ihr beim Blick in den Haushalt 2019 durchaus positive Dinge aufgefallen sind:

In Voerde herrscht ein strikter Sparzwang. Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn darunter natürlich auch die Bereiche Kultur und Sport leiden.

Trotzdem findet „Kultur“ in Voerde statt:Immerhin bietet

  • die VHS ein abwechslungsreiches Kultur-Programm für uns an,
  • konnte die Musikschule erhalten werden, wenn auch mit einem reduzierten Zuschuss,
  • haben wir die Reihe „Voerder Art“ fortsetzen können und
  • dürfen stolz sein auf hohe Ausleihzahlen der Stadtbibliothek und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen in den Stadtteilbüchereien.
  • Mit dem Angebot des Kulturrings wird den Bürgern und Bürgerinnen außer „Kultur vor Ort“ die Gelegenheit geboten, namhafte Konzerthäuser und Theater mit aktuellen Aufführungen zu besuchen.

Bleibt zu hoffen, dass in naher Zukunft mit dem anvisierten Haushaltsausgleich hier wieder mehr Handlungsspielraum möglich ist.

Gleiches gilt auch für den Sportbereich:

Obwohl die Sparmaßnahmen konsequent fortgesetzt wurden, ist es doch erfreulich, festzustellen, dass die Förderung für Sportvereine mittels Sportpauschale (durch das Land NRW) weiterhin möglich ist.

  • Mit einem Fördervolumen von ca. 52.000 € können Zuschüsse für investive Vereinsmaßnahmen gewährt werden.
  • Mit nur 11,02 €/Einwohner*innen kann in diesem Bereich sinnvolle Hilfe als Sport-förderung geleistet werden.
  • Optimistisch schauen wir auf die Planung und das Bädergutachten bezüglich des Freibads und des Hallenbads in Form eines zukünftigen „Kombibads“, wo wir die Zusammenarbeit von Verwaltung, Beteiligten des Schwimmsports und dem Förderverein Voerder Bäder ausdrücklich als wegweisend ansehen.
  • Nicht zu vergessen, die Sanierung der Sportanlage Tannenbusch des 08/29 Friedrichsfeld, die nun (fast) fertiggestellt ist und dem Verein endlich angemessene Möglichkeiten bietet, ohne dafür den Babcock-Wald zu opfern! Dass es zu dieser Lösung kam, freut uns GRÜNE natürlich besonders!

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