Wie die Rechtspopulisten in Deutschland Macht erlangen: FDP-Edition

Erinnert Ihr Euch noch an 2013? Damals war die FDP Voerde zutiefst empört, ja geradezu entrüstet, dass sich ein Grüner hinstellt und sagt: Ja, auch Voerde hat ein Problem mit Rechten. Für die FDP gibt es in Voerde kein rechtes Problem.

Und erinnert Ihr Euch an 2016? Als die FDP zum ersten Mal mit der AFD und der CDU politisch gemeinsame Sache machte?

2017? Als Christan Lindner, FDP, sagte, „es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren“?

Nun, dann fügen wir jetzt 2019 hinzu. Wo die FDP mit Billigung und Unterstützung der AFD in Thürigen den Ministerpräsidenten stellt.

In der Zusammenfassung kann man also sagen, dass die FDP mit der AFD durchaus im Lindnerischen Wortsinne regieren kann. Und jetzt betrachten wir noch mal die absolute Verweigerungshaltung der FDP in Voerde.  Sie hält sich offensichtlich an den Bundeskurs der „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“-Theorie: Die FDP mag die Grünen nicht, die AFD hasst die Grünen, was liegt da nahe, sich zu verbrüdern?

Und wenn wir in ein paar Jahren mit der Frage konfrontiert sind, wie es mit den Rechten in Deutschland so weit kommen konnte, wie es noch kommen wird, denkt daran:

Es waren Politiker aus der FDP und der CDU, die alle Grenzen nach Rechts niedergerissen haben, um sich selbst Macht zu verschaffen oder ihre Macht zu erhalten. Und damit die AFD legitimierten und stärkten.

 

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