Voerde – Geschichte mit Rad (Version 2.0 – Rheindörfer)

Nachdem wir vor einigen Tagen eine erste geschichtsträchtige Radtour durch die Stadt machen konnten, hat unser Tour-Manager Ralf es sich nicht nehmen lassen, heute eine zweite Tour zu veranstalten. Diesmal auf dem Programm: Voerde am Rhein.

Diesmal von Anfang mit dabei unser Bürgermeister Dirk Haarmann und als Special Guests unsere Landrats-Kandidatin Petra Schmidt-Niersmann und vom Nabu Frank Boßerhoff.

Los ging die Tour in Götterswickerhamm, am Gemeinschaftshaus.

Dort konnte die sehr gemischte Gruppe von interessierten Mitfahrer*innen den aktuellen Planungsstand rund um den neuen Dorfladen erfahren. Es wurde nicht nur erklärt, welche Arbeiten überhaupt im Vordergrund statt fanden, sondern was auch alles im Hintergrund gerade von zahlreichen Freiwilligen und Ehrenamtlern unternommen wird, um die Idee eines Dorfladens in die Realität umzusetzen. Gemeinsam mit den noch anstehenden Arbeiten am Deich kann und wird das eine tolle Sache für die Rheindörfer!

Der nächste Stopp war dann die Gerichtslinde, die vermutlich viele jüngere Leute gar nicht mehr kennen.

Hier an dieser Stelle wurden früher viele für die Dorfgemeinschaften wichtige Entscheidungen, zum Beispiel auch über die Besitzverhältnisse von Grundstücken getroffen und fixiert.

Über das wahre Alter dieser Linde herrscht offensichtlich noch Gesprächsbedarf, aber vielleicht sollte man auch gar nicht zu genau fragen und einfach sagen: Für ihr Alter hat sie sich gut gehalten.

Auf dem Weg nach und durch Löhnen übernahm dann Frank Boßerhoff die Führung und erklärte bei zahlreichen Stopps spannendes über die Naturlandschaft in Voerde.

Dabei gab es auch für die Grünen noch einiges zu lernen – über die Kultur der Eschen und Kopfweiden in Voerde, zu den mannigfaltigen Hecken und ihrer Bedeutung bis hin zum Steinkauz.

Frank erklärte auch die Bedeutung der Landwirtschaft für den Raum der Mommbachniederung und gab eine Einführung in die Problematik der Grundwassererneuerung, seit durch den Deichbau eine regelmäßige Überflutung der Flächen nicht mehr stattfand.

Unser Bürgermeister Dirk Haarmann nutze die Gelegenheit, um noch mal zu erklären wofür die Mommbach-Stiftung in Voerde existiert, wann sie von der RAG und den Nachfolgeunternehmen mit Finanzmitteln ausgegstattet wird und welche wichtige Bedeutung die Mommbachniederung für Voerde hat.

Der letzte Stopp des Tages – in einer schon dramatisch schönen Wetter-Lage war dann am Storchennest, wo es aber heute nicht um die Störche ging, sondern um die Kultur der Mühlen in Voerde und wie diese sich über die Jahre verändert und wie ihre Bedeutung erst immer größer und dann praktisch verschwindend wurde.

Hier endete dann auch die zweite Tour mit kühlen Getränken, die Petra Schmidt-Niersmann und ihr Mann organisiert hatten.

Und dem Versprechen von Ralf, solche Touren auch nach dem Wahlkampf weiter anzubieten – was man sich angesichts der vielen spannende Orte in Voerde, die es noch zu entdecken gilt, auch nur Wünschen kann….

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