Herzlich willkommen!

Sie finden hier aktuelle Informationen zur GRÜNEN Politik in Voerde, wir laden Sie herzlich ein, sich über unsere Arbeit zu Informieren, gerne geben wir Ihnen auf Anfrage auch weitere Informationen.

Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“

Vor einigen Wochen ist die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ in NRW gestartet. Diese Initiative wird von vielen Verbänden (ADFC, Bund, …) bereits unterstützt und findet immer mehr Anhänger. Auch wir von Bündnis 90/Die Grünen in Voerde unterstützen diese Initiative, die zum Ziel hat, Nordrhein-Westfalen zu einem fahrradfreundlichen Bundesland zu machen.
Die Forderungen der Initiative im Einzelnen sind:

  • Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen
  • NRW wirbt für mehr Radverkehr
  • 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr
  • 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr
  • Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen
  • Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden
  • Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr
  • Fahrradparken und E-Bike Stationen
  • Förderung von Lastenrädern

Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Homepage der Initiative:  https://www.aufbruch-fahrrad.de/
Wir bitten Euch, diese Initiative zu unterstützen, da wir durch die Förderung des Radverkehrs und den Verzicht auf Verbrennungsmotoren einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten können!

Ein schöner, neuer Radweg. Das wäre was ;-)

Vor einiger Zeit hat sich ein aufmerksamer Radfahrer aus Voerde bei uns gemeldet und uns einen Vorschlag für eine Radweg-Trasse gemacht. Diese sollte F’feld mit Dinslaken verbinden und sähe etwa so aus:

Mögliche Route durch Voerde "West", Screenshot Google Earth

Mögliche Route durch Voerde „West“, Screenshot Google Earth

 

Den Vorschlag fanden wir so gut, dass wir direkt einen Antrag daraus gemacht haben, der seit Heute im Rathaus vorliegt:

180614_Antrag Radweg

Wir sind gespannt, welche der anderen Fraktionen sich der Idee anschließt 🙂

Die Frage nach der Sicherheit – Version 2017 / 2018

Wie bereits im Vorjahr und im Vorvorjahr wollen wir hier die Gelegenheit nutzen, mal kurz auf die Kriminaltitätslage in Voerde zu schauen:

Die „Fallzahl“ ging auf 1.691 Fälle zurück, wobei die Aufklärungsquote genau 50% betrug. Damit ist die Aufklärungsquote leicht im Vergleich zum Vorjahr gesunken, aber immer noch in einer beruhigenden Höhe – wie wir vor allem in den Details sehen werden. In Dinslaken haben wir 4.864 Fälle zu verzeichnen. In einer einfachen Logik könnte man sagen, dass Dinslaken doppelt so viele Einwohner, aber weit mehr als doppelt so viele Fälle von Kriminalität ertragen muss.

Rechnet man die Fallzahl auf 100.000 Bürger um, so kommt man zu dem Ergebnis das im Laufe des Jahres Voerde nur 4.662 in irgendewiner Form mit Kriminalität in Berührung kämen (wenn wir denn so viele Einwohner hätten), während es in Dinslaken 7.182 und in Wesel sogar 8.303 waren. Das bedeutet, dass die relative Kriminalität insgesamt in Voerde erfreulich niedrig ist.

Guckt man in die Details wird es noch besser:

Nach einem statistischen Ausreißer von 62 Fällen von Gewaltkriminalität in 2016 gab es im abgelaufenen Jahr 2017 in Voerde nur 49 Fälle. Von denen knapp 86% aufgeklärt werden konnten. Damit ist die Anzahl um 13 Fälle zurück gegangen, die Aufkläruing aber um 10% besser geworden.

Die Anzahl von Raub-Delikten ist in Voerde im langfristigen Vergleich abnehmend: Waren es 2012 noch 14, so waren es 2016 nur 10 und 2017 nur 7 Fälle von Raub, die Voerde getroffen haben. Die Anzahl von Körperverletzungen ist auf 41 zurückgegangen, von 49 im Vorjahr. Wobei hier über die Jahre leider ein Wert zwischen 40 und 50 die Regel scheint. In dem Bereich sind wir jetzt aber wieder an der unteren Grenze.

Die Anzahl der Sexualdelikte ist ebenfalls zurück gegangen, und zwar um 20%, während die Aufklärungsquote mit 75% stabil blieb. In Zahlen gabe es in Voerde „nur“ 16 solcher Delikte.

Ebenfalls rückläufig ist die Anzahl der Diebstähle, von 781 auf 683. Leider ist hier auch die Aufklärungsquote von 24 auf 19% gesunken. Die Anzahl der Diebstähle ist die niedrigste seit  2014, wo wir noch gut 200 Delikte mehr hatten.

Mit 133 Diebstählen von Fahrrädern sind wir in Voerde zwar unter Vorjahresniveau (156) aber höher als in den Jahren davor (115-117). Das erscheint sehr viel, verglichen mit Dinslaken aber, wo es 550 Räder waren, ist es relativ gesehen nicht ganz so schlimm. Autos wurden in Voerde gar nur 3 gestohlen.

Sehr erfreulich ist dagegen, dass wir mit nur 62 Wohnungseinbrüchen den tiefsten Punkt der letzten Jahre erreicht haben – und gemessen an den 100 aus dem Vorjahr einen Rückgang von 40% feststellen dürfen. Gleiches gilt für die konstant abnehmende Zahl von Betrügen, die von 346 im Jahr 2014 auf nur noch 169 Fälle zurückgegangen sind.

Stark angestiegen ist jedoch die Anzahl der Rauschgift-Delikte von 63 in 2016 auf 80 in 2017. Das ist mehr als das Doppelte von 2014. Leider weist die Statistik dabei nicht aus, wie viel davon auf harte und wie viel davon auf weiche Drogen zurück zu führen ist. Allerdings hilft auch hier wieder ein Blick in die Nachbarstadt: Dinslaken sollte auf Grund seiner Einwohner hier bei um die 160 liegen, tatsächlich sind es 455. Das relativiert die Zahl für Voerde dann doch wieder.

Insgesamt führen bei der Alterstruktur die Erwachsenen mit großem, Vorscprung vor Heranwachsenden und Jugendlichen – dieses Verhältnis ist im Vergleich zum Vorjahr fast konstant. Mit 62 Fällen von tatverdächtigen Jugendlichen, 67 Heranwachsenden, aber 537 Erwachsenen kann man nicht konstatieren, es gäbe ein Problem mit kriminellen Jugendlichen.

Im Fazit bedeutet das:

Auch wenn jede Straftat eine Straftat zu viel ist, vor allem wenn es Betroffene oder Opfer gibt, gilt für Voerde das es hier ruhig zu geht. Verglichen mit unserem Nachbarn Dinslaken sind die Zahlen auf erfreulich niedrigem Niveau. Über die Jahre betrachtet scheint die Polizei des Kreises die richtigen Akzente gesetzt zu haben.

Bemerkenswert ist der Anstieg der Rauschgiftdelikte und keine Aussage ist möglich zu politisch motivierter Gewalt. Abgesehen davon aber dürfte klar sein, dass Voerde nach wie vor ein sehr sicherer Ort zum Leben ist. Und das sich, was das angeht, Zahlen und gefühlte Realität sehr nah sein dürften: Niemand sollte in Voerde das Gefühl haben, unsicher zu leben. Und jetzt kann man sich auch mit Blick auf die Zahlen dieses Gefühl noch mal bestätigen lassen.

Zweites erfolgreiches Sparkassen-Jahr?

Wenn man der NRZ von heute glauben schenken will – und warum sollte man das nicht – wird der noch ausstehende Jahresabschlussbericht der Nispa für das zweite Jahr in Folge gute Nachrichten enthalten. Die NRZ schreibt:

Die drei Kommunen hatten sich vor der Fusion verpflichtet, im Fall der Fälle mit 20 Millionen Euro für vom Ausfall bedrohte Kredite ihrer damaligen, in finanzielle Schieflage geratenen Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe gerade zu stehen.

Die Summe soll sich nach NRZ-Informationen deutlich um mehrere Millionen Euro verringert haben. (…)

Dem Vernehmen nach war es nicht die einzige gute Nachricht, die der Vorstand der Nispa bei der gemeinsamen Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal des Voerder Rathauses im Beisein auch der drei Bürgermeister verkünden konnte: So soll wegen des deutlich höheren Gewinns von der Nispa insgesamt mehr als sechs Millionen Euro an Gewerbesteuer nach Dinslaken, Voerde und Hünxe fließen.

Wenn sich das so bewahrheitet, und das Maß ist hier der testierte Abschluss und nicht eine Info-Veranstaltung, dann wäre das sehr gut. Sogar sehr sehr gut. Und nach der guten Nachricht im letzten Jahr das zweite Jahr in Folge, in dem man feststellen kann:

  1. Die Fusion der beiden Sparkassen war offensichtlich der richtige Schritt und
  2. die Konsolidierung wird auf allen Ebenen mitgetrachten.

Zum Schluss unter 1) kommt man, wenn man sich die alles andere als optimale Ausgangsposition ansieht. Und 2) ist offensichtlich, denn eine Fusion wie diese ist nur dann erfolgreich zu stemmen, wenn die Mitarbeiter sie mit tragen und sich ins Zeug legen für „ihre Sparkasse“. Davon kann man wohl ausgehen, wenn trotz der miesen Zinslage das Ergebnis auch nur annähernd so ist, wie die NRZ hier anklingen läßt.

In all den schlechten Nachrichten wären das mal gute Nachrichten. Jetzt steigt natürlich die Spannung, bis die Sparkasse selbst die Katze aus dem Sack läßt 🙂

Wir wünsche Euch ein friedliches und stimmungsvolles Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins NEUE JAHR.

­In die Welt mit ihrem hellen Schein

zieht nun der Geist der Weihnacht ein.

Stille Hoffnung ruht in Herzen,

aus den Häusern künden Kerzen

von dem Licht, das uns erfülle

und in sanften Frohsinn hülle.

Tages-Müh’ und Jahres-Last

möge ruh’n in dieser Zeit,

bis wir reichlich Mut gefasst

und für’s Neue Jahr bereit.

Gott schenke uns Kraft und Gelassenheit,

Erlebnisbereitschaft für den Moment,

auch für das Besinnliche etwas Zeit

und für’s Alltägliche möglichst Talent.

 

(c) Ingrid Hassmann

Das Ende von Jamaika. Keine Überraschung.

Zum Ende der Jamaika-Verhandlungen haben wir zwei Statements abgegeben:

Jörg Thomas, Sprecher der Grünen in Voerde, findet es traurig, „dass der Wählerauftrag nicht so angenommen wurde, wie er sich dargestellt hat“. Er hätte sich insbesondere von der FDP mehr Kompromissbereitschaft gewünscht. Bei Neuwahlen, glaubt er, würden die Liberalen und „zu Unrecht“ die Grünen, die sich rede- und kompromiss-bereit gezeigt hätten, abgestraft.

Quelle: NRZ

Das Verhalten der FDP ist für Stefan Meiners, Vorsitzender der Voerer Ratsfraktion der Grünen, ein Mediencoup gewesen. Das Scheitern der Gespräche hat ihn nicht überrascht, wohl aber der Tag und die Art und Weise. „Das war stillos, nicht spontan, sondern von der FDP geplant“, so Meiners. In den Verhandlungen hätten CDU und Grüne versucht, Kompromisse zu finden, die FDP habe markige Sprüche geklopft, die CSU den Hardliner gegeben. Nach seiner Ansicht hätten die Sondierungsgespräche nicht mit dem Scheitern enden müssen, strittige Themen, bei denen man sich nicht einigen konnte, hätten vielmehr in den Koalitionsverhandlungen behandelt werden sollen. An eine Minderheitsregierung mag Meiners nicht glauben, er rechnet eher mit Neuwahlen.

Quelle: RP

Liebes Tagebuch, es ist vorbei :-)

So…. das war es dann wohl 🙂

Am Freitag Abend war ich noch mal in der Diskutier Bar und habe dort 30 Minuten lang den bohrenden Fragen des Moderators (*hust*) Stand gehalten. Woe man mir vermutlich ansieht, hat mich das an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht 😉

Zwischendurch kam noch der Kreisvorstand vorbei und brachte die „Danke fürs Klimaschützen“-Anhänger vorbei. Logisch, dass aus dem 30-Minuten-Interview ein 4-Stunden-Aufenthalt in der Diskutier Bar wurde.

Heute morgen dann der letzte Marktstand in Voerde, natürlich mit den Besten der mir bekannten Grünen 😉 Los ging es schon um 8 Uhr:

Und von da dann direkt durch nach Wesel, Endspurt in der Weseler Einkaufsstraße:

An beiden Ständen war gut was los und überraschend viele Leute haben die Gelegenheit nutzen wollen, auch mal länger zu diskutieren. Dabei waren die Kernthemen nicht die, die man nach den Wahlarenen annehmen konnte. Statt dessen wurde viel über Trump und Kim Jong Un gesprochen. Über bäuerliche Landwirtschaft am Niederrhein und über Fragen zum Thema Mobilität und Verkehr. Auch die Rente spielte eine wichtige Rolle.

Als ich dann um 15 Uhr wieder zu Hause war, bin ich erst Mal tot ins Bett gefallen und habe eine Stunde genickert.

Der aktive Teil des Wahlkampfes ist damit vorbei und irgendwie ist das schade. Zwar war das vor allem in den letzten Tagen und Wochen teilweise echt stressig – aber es brachte auch extrem viel gutes Feedback. Ich konnte viel lernen, konnte viel mit Menschen reden und hatte mit meinen Mitstreiter/-innen eine echt gute Zeit.

Und jetzt heisst es gespannt sein: Was wird morgen die Wahl bringen? Wie schneiden wir ab? Wer zieht alles in den neuen Bundestag ein?

Und weiter geht es…

Wieder sind ein paar Tage rum und wieder waren viele spannende Termine dabei.

Angefangen mit dem DGB.

Der hatte zu einer Diskussion – vor allem zum Thema Rente – in Wesel eingeladen und das als „Speed-Dating“ veranstaltet. Also die Gruppe auf Tische verteilt und wir Kandidaten haben nacheinander die Tische besucht.

Ich habe direkt am Anfang gestanden, dass ich weder für Arbeitsmarkt, noch Rente ein Experte bin und mein solides Halbwissen durchaus auch mit „Die Anstalt“ im ZDF aufbaue. Das brachte mir zumindest ein paar Lacher ein.

Die folgenden Diskussionen in den Gruppen waren aber super, weil es den Teilnehmern nicht darum ging mir zu zeigen wie wenig Ahnung ich habe – sondern vor allem darum über echte Probleme zu sprechen. Insgesamt war das eine super Veranstaltung, auch weil der Kollege von Rechts (mal wieder) nicht dabei war.

 

Kurz darauf war ich zu Gast bei der Gesamtschule Hünxe.

Dort hatte man sich ein ähnliches Format ausgedacht und nach einer gemeinsamen Vorstellung ging es in die Gruppen. Die Schüler/-innen haben sich echt Mühe gegeben, die Veranstaltung zu organisieren und ich fand vor allem die Kleinigkeiten toll:

Auch hier wieder: Kurze Vorstellung aller Kandidaten und dann ab in die Gruppen. Die haben es mir echt nicht leicht gemacht, weil jede Gruppe eine große Menge an Fragen hatte und man für jede Antwort nur 3 Minuten Zeit. Das ist, gerade bei komplexen Fragen wie der Verkehrswende, echt nicht viel

Sehr erfreut war ich am nächsten Morgen, weil in der RP ein wirklich toller Artikel war:

„Bei den Schülern schien am Ende vor allem Stefan Meiners Eindruck machen zu können. Der Bundestagskandidat der Grünen punktete nicht nur in den Gesprächsrunden mit Kompetenz in Sachen Internet und soziale Medien, sondern auch mit einem klaren Statement zum Abschluss der Veranstaltung. „Was die Parteien am rechten Rand zu bieten haben, ist nichts Neues. Das ist der gleiche Scheiß, den wir in Deutschland schon mal hatten – von 1933 bis 1945″, sagte er und bekam dafür viel Applaus.“

 

Der nächste Stop war das Gymnasium Kamp-Lintfort, wo wir zu einer „normalen“ Diskussion eingeladen waren.

Interessanterweise blieb der Kollege von Rechts der Veranstaltung fern. Natürlich ohne abzusagen. Was aber irgendwie auch nicht verwundert, weil in Hünxe ihm die Schülerinnen und Schüler schon die Hölle heiß gemacht hatten, weil er schlicht nicht eine Frage beantworten wollte.

Was mir in KL sehr gut gefallen hat waren die ebenfalls sehr aufgeweckten Menschen im Publikum. Ich glaube, dass man den Erstwählern heute einfach keinen Mist mehr verkaufen kann, sonder möglichst gut und offen mit ihnen reden muss. Sie nehmen schlechte Wahrheiten deutlich besser auf, als gut gemeinte Märchen – etwas was vielleicht der eine oder andere aus der Politik noch nicht gemerkt hat.

Das zeigt mir vor allem eine Rückmeldung aus einer der zahlreichen Schulveranstaltungen, die ebenfalls diese Woche ankam:

„Sie waren ja noch so von Schülerinnen und Schülern belagert, dass ich gar nicht mehr dazu kam Sie zu verabschieden. (…) Doch das sei Ihnen hoch angerechnet, es wäre schade gewesen, die Erstwähler stehen lassen zu müssen. (…)
Ihr Engagement – es war wirklich und wahrhaftig ein „Stress-Test“ -, die Deutlichkeit Ihrer Aussagen und die Nähe der Begegnung haben die Schülerinnen und Schüler rundum begeistert (…)“

Wenn das dazu führt, dass vielleicht ein paar mehr junge Leute zur Wahl gehen und auch ihre Freundinnen und Freunde motivieren, ist viel gewonnen. Und dann schaffen wir es auch, die AFD unter 5% zu drücken.

Und jetzt auf in die letzte Woche 🙂

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